
Am Samstag, den 12. November fand der zweite Nachwuchslehrgang des Bezirksschwimmverbandes Weser-Ems im Jahr 2011 in Osnabrück statt. Vierzehn talentierte Schwimmerinnen und Schwimmer waren hierzu eingeladen. Die Aktiven der Jahrgänge 2000 bis 2002 weiblich und 1999 bis 2001 männlich konnten von Trainerin Mareile Strauß im Foyer des Schinkelbades in Osnabrück begrüßt werden. Besonders erfreulich war, das dieses Mal auch neue Gesichter aus den unterschiedlichen Vereinen teilnahmen.
Als erstes musste eine zweistündige Wassereinheit bewältige werden. Ausgerüstet mit Trinkflasche, Brett, Pullbuoy und Flossen stand man schnell am Beckenrand. Zunächst wurde ein wettkampfgemäßes Aufwärmen durchgeführt, bei dem ein kleines Vorstellungsspiel half die ersten Kontakte zu den anderen Teilnehmern zu knüpfen. Pünktlich um 9:00 Uhr startete dann das Einschwimmen.
Schwerpunkte der 1. Einheit lagen in den Schwimmarten Schmetterling und Rücken. Die 2 Stunden erlaubten ein intensives trainieren. Die Schwimmerinnen und Schwimmer absolvierten viele neue abwechslungsreich gestaltete Koordinations-, Kombinations- und Kontrastübungen. Jede Übung wurde getestet und je nach Umsetzungsvermögen durchgeführt. Die Gesamtbewegung Schmetterling und Rücken unterbrach die vielen neuen Bewegungserfahrungen.
Die Schwimmarten wurden in Beinarbeit, Armarbeit, Gesamtbewegung mit und ohne Hilfsmittel ausgeführt. Eine willkommene Unterbrechung stellten die immer wieder eingebrachten Startsprünge dar. Absprung, Flugphase, Eintauchphase und den Übergang in die jeweilige Schwimmart versuchten die Kinder hier zu verbessern.
Nun trainierten die Aktiven im Besonderen die Wenden. Einzelne Abschnitte erleichterten die Konzentration auf wichtige Punkte der Gesamtausführung. Abschließend versuchten die Schwimmer alle Teilbereiche zu koppeln um das Optimum zu erreichen. Danach wurde von den Kindern gefordert, diese Technik auch in längeren Schwimmstrecken die Ausdauer verlangen, umzusetzen.
Zum Schluss standen Staffeln auf dem Programm. Die 25 Meter Bahnen wurden zur brodelnden Sprintstrecke und jeder kämpfte in jeder Lage um den Gruppensieg. Das Ausschwimmen fand dann recht erschöpft im Kinderbecken statt.
Mit Hilfe einiger Eltern erfolgte der Transfer zum SSC Dodesheide. Im gemütlichen Clubheim erwartete uns ein leckeres Mittagessen. Nach dieser Stärkung und neuer Energiezufuhr ging es nach kurzer Pause, die je nach Erschöpfungszustand in liegender Position oder in unermüdlich aktiver Phase verbracht wurde, im Gymnastikraum weiter.
Die gefürchtete Theorieeinheit befasste sich mit den Schwimmkriterien. Um mit allen Sinnen zu lernen und dieses schwere Thema zu bewältigen, erlangten die Kinder das benötigte Wissen in Form eines Puzzels. Einzelne Teile mit Informationen mussten läuferisch errungen werden, um dann gruppenweise methodisch zusammengesetzt zu werden. Nun wurde in heiterer Runde jede einzelne Wende anhand von Bild- und Textmaterial theoretisch durchgearbeitet und heiß diskutiert, um so die visuelle Vorstellung zu optimieren um die Ausführung in der Praxis später zu vervollkommnen.
Nach dieser fast bewegungslosen Phase folgte das einstündige Trockentraining beim SSC Dodesheide im Gymnastikraum. Hier wurde nach kurzem Aufwärmen und leichten Dehnübungen auch Schnelligkeit und Geschicklichkeit spielerisch abverlangt. Die Hauptaufgabe bestand darin, die sonst eher vernachlässigten Muskelgruppen mit ideenreichen Übungen zu stärken. Nicht fehlen durfte natürlich ein Laufspiel, das von jedem vollen Einsatz verlangte. Schon war die Zeit um und alle marschierten zügig zum Nettebad.
Von 15:00–17:00 Uhr erfolgte die 2. Wassereinheit auf der 50 Meter Bahn. Beim Einschwimmen hatten die Aktiven die Möglichkeit selbst kreativ zu sein und neu erlerntes zu wiederholen.
Der Schwerpunkt der Trainingseinheit lag bei den Schwimmarten Kraul und Brust. Erneut wurde eine technisch saubere Ausführung angestrebt. Starts waren ein weiterer wichtiger Punkt. Außerdem standen wieder die Wenden in allen Variation auf dem Plan. Auch Delphin-Kicks in allen Lagen wurden geübt. Volle Sprungkraft, -höhe, -weite und eine Portion Mut verlangte die Sprungübungsreihe von den Kindern. Das Lagenschwimmen krönte die 2. Wassereinheit.
Zum Schuss durfte, wie versprochen gespielt werden. Ein Zauberwasserballspiel mobilisierte die letzten Kräften der Schwimmer. Trotz der anspruchsvollen Aufgaben konnte der Plan von fast 9000m im Wasser umgesetzt werden. Dies spricht für die große Einsatzbereitschaft der homogenen Gruppe. Erschöpft aber glücklich wurden die Schwimmerinnen und Schwimmer um 17:15 Uhr von ihren Eltern in Empfang genommen.
Teilnehmer der Lehrgangs waren: Vivienne-Michelle Mandel (TuS Bad Rothenfelde), Anna Seemann, Emily-Mae Strauß, Nicole Suarez Ziegengeist, Josie Kohstall, Milena Suarez Ziegengeist (alle SG Osnabrück), Lucia Penzel (TuS Bad Rothenfelde), Ulrike Nestmann (TuS Bramsche), Finn Mohaupt (TuS Bad Rothenfelde), Jannis Vornholt, Max Andrä, Simon Grieshop, Mathis Vornholt und Leon Claus (alle SG Osnabrück).
Mareile Strauß
In Osnabrück fand am Samstag, den 7. Mai der erste Tageslehrgang des Bezirksschwimmverbands Weser-Ems im Jahr 2011 statt. Vierzehn talentierte Schwimmerinnen und Schwimmer waren hierzu eingeladen. Um 8:30 Uhr konnten die Aktiven der Jahrgänge 2000 bis 2002 weiblich und 1999 bis 2001 männlich von Trainerin Mareile Strauß im Foyer des Schinkelbads Osnabrück begrüßt werden.
Zunächst stand eine zweistündige Wassereinheit auf dem Tagesplan. Ausgerüstet mit Trinkflasche, Brett, Pullbuoy und Flossen befanden sich die Schwimmer und Schwimmerinnen schnell am Beckenrand. Schon stand fest, dass es eine Jungen- und eine Mädchenbahn geben würde. Doch bevor es endlich ins kühle Nass ging, wurde ein wettkampfgemäßes Aufwärmen und leichtes Dehnen durchgeführt. Pünktlich um 9:00 Uhr startete dann das zu Beginn locker und spielerisch gestaltete Einschwimmen.
Der Schwerpunkt der ersten Trainingseinheit lag in den Schwimmarten Schmetterling und Rücken. Die 2 Stunden erlaubten ein intensives Erarbeiten der besonderen Technikmerkmale. Die Kinder absolvierten viele abwechslungsreich gestaltete Koordinations-, Kombinations- und Kontrastübungen. Erwartungsvoll wurde jede Übung getestet und je nach Umsetzungsvermögen durchgeführt. Die Gesamtbewegung Schmetterling und Rücken wurde in die vielen neuen Bewegungserfahrungen integriert.
Ein weiterer wichtiger Punkt war die Beinarbeit mit und ohne Brett. Das Gleiten, der Bestandteil jedes Kinder- und Jugendmehrkampfs stellte eine willkommene Unterbrechung dar. Abstoß, Körperspannung und Gleittechnik versuchten die Kinder hier zu verbessern.
Dann waren die Wenden an der Reihe. Hier wurde die Konzentration auf die einzelnen Abschnitte der jeweiligen Wendendurchführung gelenkt. Abschließend versuchten die Schwimmer alle wichtigen Teilbereiche zu koppeln, um eine optimale Ausführung zu erreichen.
Danach verlangten längere Schwimmstrecken Ausdauer und Stehvermögen. Zum Schluss standen die Sprints in Form von Staffeln auf dem Programm.Voller Eifer war alle Anstrengung vergessen und so mussten schnell die Leinen herausgezogen werden. So fand das Ausschwimmen im Kinderbecken statt. Hier begeisterte abschließend ein Spiel, indem Auftrieb und Widerstand eine mächtig Rolle darstellte und jeder extreme Wassererfahrungen sammeln durfte.
Dank der Hilfe einiger Eltern erfolgte der Transfer zum Clubheim des SSC Dodesheide Osnabrück. Im Sportlertreff erwartete uns ein kräftiges Mittagessen. Einige Unermüdliche nutzten die Zeit, um den Spielplatz unsicher zu machen, andere benötigten dringend Erholung in liegender Position im Gymnastikraum.
Nun war die Theoriestunde an der Reihe: der Beamer wurde aufgebaut und ein Film über die Optimierung der Technik und des Trainings im Schwimmsport wurde angesehen. Die vielen Elemente mussten heiß diskutiert und erörtert werden.
Nach dieser ungewohnt bewegungslosen Phase folgte das einstündige Trockentraining im SSC AktivCenter. Bei sommerlichen Temperaturen starteten wir auf dem Außengelände mit einem Spiel. Hier erlöste jeden das zuvor erlangte Wissen aus einer Starre und kam so gleich zu einer Wiederholung. Danach entschieden wir uns für den kühlen Gymnastikraum, doch auch hier wurde Schnelligkeit und Geschicklichkeit auf die Probe gestellt. Dann wurden die Matten ausgelegt und unter kräftigem Gekicher und Gestöhne spannten alle, die beim Schwimmen eher vernachlässigten Muskelgruppen bis aufs Äußerste an. Kurze abwechslungsreiche Laufstrecken verlangten vollen Einsatz. Schon war die Zeit um und alle marschierten recht erschöpft zum Nettebad.
Von 15:00–17:00 Uhr erfolgte die zweite Wassereinheit. Beim Einschwimmen hatten die Aktiven die Möglichkeit, ausgesuchte Übungen des zuvor gesehenen Films zu testen. Alle zeigten viel Kreativität und mussten schließlich auf das Ausschwimmen vertröstet werden, um den Trainingsplan noch zu schaffen.
Der Schwerpunkt lag nun bei den Schwimmarten Kraul und Brust. Wieder wurde mit unterschiedlichen Trainingsmethoden eine technisch saubere Ausführung angestrebt. Außerdem standen Delphin-Kicks in Bauch- und Rückenlage in variantenreichen Ausführungen auf dem Plan. Zeiten wurden gestoppt und konnten verbessert werden. Das Lagenschwimmen krönte dann das Wassertraining.
Zum Schuss durfte wie versprochen gespielt und probiert werden. Mit letzten Kräften wurden von den Schwimmern die Wasserspinne des Nettebads erobert.
Nach dem abschliessenden Duschen wurden dann alle erschöpft aber glücklich von ihren Eltern wieder in Empfang genommen und mit Sicherheit hatten diese an diesem Abend keine Probleme ihre Kinder ins Bett zu bekommen.
Teilnehmer der Lehrgangs waren: Jannis Vornholt ,Max Andrä, Gabriel Protasov, Eric Nestler, Leon Claus, Mathis Vornholt, Timo Meyer, Milena Suarez Ziegengeist, Veronika Schneider, Karolin Gurtner, Josie Kohstall, Nicole Suarez Ziegengeist, Michelle Karnahl und Emily-Mae Strauß

SGO Damen schwimmen wieder in der 2. Bundesliga
Zwei Wochen nach der phänomenalen Vorrunde im Stadionbad von Hannover, wo die Damen der SG Osnabrück sich eine sehr gute Ausgangsposition zum Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga geschaffen haben (wir berichteten), fand im Norden unserer Landeshauptstadt, in Hannover-Misburg, die Rückrunde statt.
Hier schwammen die jeweils drei besten niedersächsischen Mannschaften der Damen und Herren in einer Fernwertung gegen Weltstädte wie Hamburg oder Berlin um den Aufstieg. Und nach der Dominanz im Vorfeld im eigenen Bundesland mit über ca. 1100 Punkten Vorsprung war das Ziel der qualifizierten Schwimmerinnen der SGO klar definiert: Der Aufstieg in die 2. Bundesliga.
Das Ziel war klar, die Einstellung, Motivation und der Kampfgeist stimmte auch. Der einzige Wehrmutstropfen waren die Bedingungen.
Doch die Damen Marie Lienemann, Anna Cyriax, Paula Lienemann, Frederike Gründel, Sophia Perwas, Franziska Bergmann, Janina Braun, Lena Rose und Lea Otten ließen sich nicht unterkriegen und trotzten den Bedingungen.
Zwar wurden dieses Mal nicht so viele Bestzeiten aufgestellt wie vor zwei Wochen, aber die Überlegenheit im Land Niedersachen der 10 Damen war ungebrochen. Denn auch die Rückrunde wurde mit genau 1200 Punkten Vorsprung vor VfV Hildesheim gewonnen.
Insgesamt fielen an diesem Sonntag 8 neue persönliche Rekorde und 4 neue Saisonbestzeiten.
Frederike schwamm über 200m Schmetterling, 400m und 800m Freistil eine neue Bestzeit, Paula über 100m Rücken und 50m Schmetterling, Marie über 200m Lagen, Lena über 50m Rücken und Lea über 400m Lagen.
Die höchste Einzelpunktzahl für eine Strecke erschwamm Franziska über 100m Freistil mit 705 Punkten.
Die Endpunktzahl der Rückrunde waren insgesamt 18124 Punkte. Dabei sammelte Franziska (5 Starts) mit 3321 Punkten die meisten Zähler. Ebenfalls mit 5 Starts an dem Gesamtergebnis beitragend holte Marie 2881, Frederike 2747 und Paula 2560 Punkte. 3 Starts hatten Anna (1620 Punkte), Sophia (1529 Punkte) und Janina (1800 Punkte). Lea und Lena steuerten durch ihre wertvollen zwei und einen Start 1115 und 551 Punkte bei.
Für den Aufstieg zählt im Endeffekt jedoch nur die Summe beider Veranstaltungen, d.h. Vorrunde und Rückrunde.
Da kommen die Damen der SG Osnabrück auf 36688 Punkte.
Am Ende des Wettkampftages konnte auf Grund der Fernwertung noch nicht gesagt werden, ob der Aufstieg damit gelungen war oder nicht. Es mussten sowohl die Ergebnisse der anderen Landesligen im Norddeutschen Schwimmverband abgewartet werden als auch die Ergebnisse der Rückrunden der 2. Bundesligen. Eines war jedoch sicher die Mädchen haben alles gegeben und gekämpft!
Seit gestern ist es nun offiziell: Die SG Osnabrück weiblich steht als 3. Aufsteiger in die 2. Bundesliga Nord fest und darf im nächsten Jahr wieder im zweiten Oberhaus des DSV mitschwimmen.
Dann schnuppern Sie doch einfach mal bei uns rein und kommen Freitags ab 16 Uhr in das Sport- und Freizeitbad Nettebad, Im Haseesch 6 zum Probeschwimmen.
Bei Interesse melden Sie sich doch telefonisch bei Claus Rettkowski oder informieren Sie sich auf www.sgosnabrueck.de

Einfach nur Super!
Die Schwimmer haben auf der diesjährigen Sportlerehrung des Stadt Sportbundes die meisten Ehrungen abgesahnt. Die Schwimmer der SG Osnabrück, zu der ja auch die Schwimmer des SSC Dodesheide gehören, waren in diversen Manschafts- sowie auch Einzeldisziplinen erfolgreich.
Wir von der Schwimmabteilung können zu diesem Erfolg nur gratulieren und wünschen den Aktiven weiterhin viel Erfolg.
Ansprechpartner:
Claus Rettkowski
Telefon: 0541/16915
claus.rettkowski@
osnanet.de