Zur besten Kaffee und Kuchen Zeit traten die Damen im letzten Saisonspiel am Sonntag beim THC Westerkappeln an. Den zahlreich mitgereisten SSC-Fans und gerade verletzten oder nicht aktiven Spielerinnen boten die Mannschaften keine hochklassige Partie, der SSC präsentierte sich aber in Torlaune.
Beim schon feststehenden Absteiger THC wollten die Damen noch einmal unbedingt gewinnen um in der Endabrechnung der Tabelle noch einen Platz nach oben zu rutschen. Um die Spannung zusätzlich etwas hochzuhalten wurde in der 1. Halbzeit ein kleiner interner Wettkampf ausgerufen, in dem sich „Alt“ gegen „Jung“ die Spielzeit der ersten Hälfte teilte. Eine insgesamt lockere Stimmung im letzten Spiel merkte man dem THC und SSC in der Partie an, da auf beiden Seiten vielleicht nicht in letzter Konsequenz verteidigt wurde. Bis auf einige Konzentrationsschwächen zeigten sich die Damen aber spielerisch stärker und führten zur Halbzeit verdient mit 12:16. Als Randnotiz hatte „Alt“ mit einer treffsicheren Klodi den Sieggaranten im internen Wettstreit.
In der zweiten Hälfte bekam jede SSC-Spielerin noch einmal ihre Spielanteile und die Mannschaft zeigte sich den Gastgeberinnen weiter überlegen. Nach eher unansehnlichen ersten Minuten der Halbzeit nahm der SSC dann Fahrt auf. Im Tor entschärfte Imke vermehrt die Würfe des THC und das Angriffstempo der zweiten Welle oder im Positionsspiel wirkte nun oft etwas zu hoch für die Heim-Abwehr. Die Damen ließen über die gesamte Restspielzeit nicht nach und leisteten sich kaum Fehlwürfe. Das letzte Spiel gewann der SSC somit ungefährdet mit 20:35.
Die Damen beenden die Saison auf dem 4. Platz der Regionsoberliga.
Glückwünsche richten wir an den verdienten Meister der HSG Osnabrück 2. Westerkappeln und Wellingholzhausen wünschen wir in der Regionsliga alles Gute und eine erfolgreiche nächste Saison.
Ein Dank geht an alle SSC-Handballer und Fans, die uns in den Hallen als Zuschauer oder als Teil des Kampfgerichts unterstützt haben.
Ein Rückblick auf die Saison könnt ihr hier in Kürze lesen.
Nach dem enttäuschenden Spiel gegen Wallenhorst wollten die Damen gegen die HSG Grönegau-Melle vor eigenem Publikum die eher mäßige Leistung der Vorwoche vergessen machen. Im letzten Heimspiel der Saison gelangen dabei dem SSC gegen diesen starken Gegner mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung ein sehr gutes Spiel und ein verdienter Sieg.
Von der ersten Minute an zeigte sich, dass die Gäste ein nur schwer zu bezwingbarer Gegner sein werden. Die Meller Damen präsentierten sich im 1:1 sehr bissig und blieben auch unter Bedrängnis sehr wurfstark. In der ersten Hälfte fehlte dem SSC dagegen vielleicht in manchen Situationen noch der letzte Biss in der Abwehr, so dass sich die Damen trotz einer guten Chancenauswertung im Angriff nicht absetzen konnten. Erst gegen Ende der Halbzeit konnte man sich mit dem 15:12 ein kleines Polster für die zweite Hälfte erspielen.
In der zweiten Hälfte erwischten die Damen den schlechteren Start, so dass Melle den Rückstand schnell abbauen konnte. Dieses war aber auch nur die einzige kurze Schwächephase in diesem Spiel, in dem sich der SSC nun mehr und mehr steigerte und die Oberhand gewann. Melle ging mit laufender Halbzeit vielleicht etwas die Luft aus und die Damen waren nun auf allen Positionen torgefährlich. Vor allem Berit am Kreis erzielte viele Treffer und war von der Meller Abwehr eigentlich nur noch durch Fouls mit folgendem 7m zu stoppen. Bis zum Ende konnten sich die Damen weiter absetzen und gewannen das Spiel hoch verdient mit 30:23. Dieser Sieg wurde dann mit der Mannschaft auf Insas vorgezogenem Abschied in ihrer „Erlebnis-WG“ und später mit allen SSC-Handballern in der Altstadt gebührend gefeiert.
Die Damen wollen nun die Saison in Westerkappeln am 18.03. um 14:30 Uhr möglichst mit einem Auswärtssieg beenden.
Nachdem der vorzeitige Meister HSG 2 am Samstag unerwartet und hoch gegen Verfolger Melle verlor, trafen die Damen am Sonntag im weiteren Duell um den zweiten Tabellenplatz auf den TSV Wallenhorst. Obwohl sich der SSC fest vorgenommen hatte die letzten drei Spiele zu gewinnen, erwischte die Mannschaft nicht ihren besten Tag und musste sich dem TSV geschlagen geben.
Die Marschroute für das Spiel war vorher klar vorgegeben: durch eine kurze Manndeckung sollte die Leistungsträgerin des TSV komplett aus dem Spiel genommen werden um die restlichen Spielerinnen mit aggressiver Abwehrarbeit vermehrt unter Druck zu setzen. Die starke Spielerin konnte zwar über 60 Minuten keine großen Akzente setzen, jedoch passte sich der SSC dem langsamen Angriffsspiel der Gastgeberinnen in der Abwehr komplett an. Zu keinem Zeitpunkt erreichten die Damen ihr sonstiges Niveau in der Defensive, wodurch Wallenhorst stets zu Torerfolgen kam. Das Angriffsspiel war zwar positiv, durch einige vergebene Chancen ging es dann aber mit einem 11:8 Rückstand in die Halbzeit.
Die Damen zeigten zwar den Willen das Spiel zu drehen, jedoch fand man auch in der zweiten Spielhälfte nicht zu der nötigen Aggressivität in der Abwehr. Wallenhorst schaffte es weiterhin zu leicht Torchancen zu erspielen und nutzte diese zunehmend. Als es den Damen aber trotzdem gelang die Führung fast zu egalisieren, scheiterte man mit schlechten Würfen im Angriff zunehmend an der starken Torhüterin des TSV und der Rückstand vergrößerte sich wieder. Das Trainerfazit am Ende war, dass man an diesem Tag wahrscheinlich noch Stunden hätte spielen können, ohne dass die Damen den Rückstand jemals gedreht hätten. Um die letzte Chance auf den Sieg wahrzunehmen wurden die letzten zwei Spielminuten komplett in Manndeckung gespielt. Leider blieb auch dieses Mittel erfolglos, wodurch der Rückstand am Ende vielleicht etwas zu hoch war und Wallenhorst mit 24:19 gewann.
Erfreulicherweise gab Nadine auf Grund der engen Personaldecke ein gutes Comeback und die Damen danken auch Svenja, die nach den 2. Damen am Samstag auch bei den 1. Damen aushalf.
Im letzten Heimspiel der Saison wollen die Damen am Samstag den 10.03. um 20.00 Uhr gegen Melle noch einmal zeigen, dass der nun fünfte Tabellenplatz nicht der eigenen Leistungsstärke entspricht.
Durch die Spielverlegung war der SSC zwar auf dem Papier der Gastgeber, aber die Halle des Graf-Stauffenberg-Gymnasiums fühlte sich nicht wirklich als Heimspielstätte an. Ohne richtigen „Heimvorteil“ und Fans fehlte somit vielleicht der letzte Schub, so dass man gegen den souveränen Tabellenführer HSG Osnabrück 2 eine tolle Leistung bot, am Ende aber doch verlor.
Ab der ersten Spielminute zeigten alle Spielerinnen und auch die sehr guten Schiedsrichter eine Partie, die weit über dem durchschnittlichen Niveau der Liga lag. Der SSC versteckte sich gegen den starken Gegner nicht, sondern spielte genau so schnell und durchschlagskräftig wie die HSG. Die Abwehr stand sowohl im 1:1 und gegen die Spielzüge der Gäste gut und beide Torhüterinnen zeigten auch gegen gefährliche Würfe ansehnliche Paraden. Im Angriff wurde Mut bewiesen, so dass erfolgreiche Torchancen durch gute Einzelaktionen oder im Zusammenspiel erarbeitet wurden. Zur Halbzeit führte der SSC nicht unverdient mit 12:11.
Das hohe Niveau der ersten Halbzeit konnte leider nicht ganz in die zweite Spielhälfte gerettet werden. Der SSC erwischte den schlechteren Start beider Mannschaften, so dass die HSG schnell in Führung ging. Aber auch die Gäste konnten sich nicht weiter als auf eine knappe Führung absetzen, da sich die Damen schnell wieder auf Augenhöhe präsentierten. Entscheidend war dann eine Phase von etwas mehr als fünf Minuten, in der sich der SSC etwas ideenlos im Angriff zeigte und durch schlechte Würfe und technische Fehler nicht zum Torerfolg kam. Die HSG zeigte hier ihre Stärke und baute diese Fehler eiskalt zu einer deutlicheren Führung aus. Somit reichte eine sehr gute Leistung nicht aus und die Damen verloren am Ende mit vielleicht ein/zwei Toren zu deutlich 21:25.
Diese Leistung macht auf jeden Fall Mut, dass das schwere Auswärtsspiel am 04.03. um 15.00 Uhr beim starken TSV Wallenhorst erfolgreich bestritten werden kann.
Die eh schon etwas angespannte Personalsituation der Schnittenmannschaft unter der Woche hatte sich am Tag des Spiels noch einmal verschärft: Sowohl Insa als auch Trainer Basti lagen mit Magen-Darm flach und Lydi und Buba waren auch nicht ganz fit. So hatte Co-Trainer Chris nicht nur zum ersten Mal die Ehre ein Spiel alleine zu betreuen, sondern hatte auch noch keine etatmäßige Torfrau und nur zwei Außenspielerinnen an Bord. Kurzerhand wurde noch Spielerinnenmann Andy verpflichtet Chris ein wenig unter die Arme zu greifen, was er gerne und gut machte.
Kaum in der Halle angekommen kam die nächste "Schreckensmeldung" - die Schiries hatten kurzfristig abgesagt. Zum Glück hatte sich der Trainer von Wellingholzhausen umgehend um ein anderes (Heim-)Schirigespann gekümmert, die das Spiel gut leiteten.
Nach etwas verschlafenem Start führten wir - dank drei guter Einzelaktionen von Maike - nach ca. 13 Minuten mit 5:2 und die Zeit der ersten Auswechselungen begann. Hier konnte man Chris nun anmerken, dass er noch nicht so viel Erfahrung damit hat. Der Spielfluss ging etwas verloren und die Damen aus Wellingholzhausen kamen immer wieder durch Einzelaktionen zu Torerfolgen. Zur Halbzeit stand es - auch dank einer gut im Tor spielenden Elisa - dann 8:7 für Dodesheide.
Nachdem auf Wunsch beider (!!) Mannschaften der Spielball gewechselt wurde, verminderten sich die in der ersten Halbzweit doch auf beiden Seiten hohe Anzahl an technischen Fehlern. Dodesheide passte sich nun auch nicht mehr an das etwas ruhigere Spieltempo der Hausherinnen an und zog nun Tor um Tor davon. Immer wieder wurde gut mit den beiden Kreisläuferinnen Berit/Julzi gearbeitet oder einer der nun doch häufiger in der Abwehr gewonnenen Bälle für Tempogegenstoßtore genutzt. Am Ende kamen wir zu einem, unterm Strich, ungefährteten 20:12 Sieg.
Fazit aus dem Spiel ist, wenn wir auf unsere Stärken besinnen und uns nicht der Spielweise des Gegners anpassen, können wir jede Mannschaft der Liga schlagen. Das Karnevalswochenende haben wir nun Spielfrei bevor es dann am 25.2. im Nachhochspiel gegen den seit diesem Wochenende nicht mehr verlustpunktfreien Spitzenreiter HSG Osnabrück 2 geht. Bis dahin sollten ein paar kranke/verletzte Spielerinnen wieder mit an Bord sein, was die Personaldecke etwas entspannen sollte.
Um während der Spielpause in der Bundesliga während der Handball-Europameisterschaft nicht die Praxis zu verlieren, veranstaltete am 25.01. der TBV Lemgo gegen den Zweitligisten TuSEM Essen ein von der HSG Osnabrück organisiertes Testspiel in der OSC-Halle. Dieses Spiel nahmen die Handballer des SSC Dodesheide zum Anlass, um gemeinsam einen schönen Handballabend zu erleben und sich über das Ausscheiden der Nationalmannschaft am selben Tag hinweg zu trösten.
Durch ein gutes Werben der Jugendtrainer gelang es vor allem viele junge SSC-Handballer für einen gemeinsamen Besuch des Spiels zu gewinnen, so dass der SSC mit über 60 Aktiven, Eltern und Freunden einen großen Teil der 550 Zuschauer stellte. Trotz der Abwesenheit der aktuellen Nationalspieler wussten die Stars des TBV Lemgo um die Weltmeister Florian Kehrmann und Sebastian Preiß die jungen Handballer zu begeistern. Neben einigen handballerischen Kabinettstückchen, die sich für das eigene Training abgeschaut wurden, waren nach der Partie die Autogramme der Profis bei den Jugendspielern des SSC heiß begehrt. Der letztendliche 34:33 Sieg von Essen war dabei dann auch eher eine Randnotiz. Da dieser gemeinsame Abend allen Handballern des SSC viel Spaß bereitet hat, läuft schon die Organisation für eine gemeinsame Reise zu einem Heimspiel eines Bundesligisten am Ende der Saison. Für Interessierte gibt es bald mehr Information von der Handballabteilung.
Für die gute Organisation des Testspiels und den netten Kontakt bei der Kartenbestellung gilt der Dank des SSC der HSG Osnabrück und vor allem Wolfgang Münnich.
Nach den beiden Heimniederlagen der 2. Damen und 1. Herren wollten zumindest die Damen am Samstagabend gegen den Gast aus Bramsche doppelt punkten. Wurden in der Vergangenheit gegen diesen Gegner oft Punkte verschenkt, so stellten die Gäste an diesem Abend aber keine große Hürde dar.
Bramsche trat mit nur zwei Auswechselspielerinnen sehr ersatzgeschwächt gegen die Damen an, was sich im Spiel ab der ersten Minute bemerkbar machte. Der Gast versuchte sichtlich Kräfte zu sparen, spielte lange Angriffe und eine schnelle erste oder zweite Welle wurde nur bedingt gelaufen. Da die Damen sich wieder sicherer in der Abwehr zeigten, wurde schnell eine 5:1 Führung erarbeitet, wodurch das Spiel an diesem Abend eigentlich schon früh entschieden war. Trotz kleineren Fehlern wurde der Vorsprung ausgebaut und mit dem Spielstand von 11:4 ging es in die Halbzeit.
Die Damen nahmen sich in der Halbzeit vor auf keinen Fall nachzulassen, falls die Gäste ihr Tempo noch einmal verschärfen sollten. Dieses blieb aber aus, so dass der SSC die Führung behielt und weiter ausbauen konnte. Die Damen konnten so die Spielerinnen munter durchwechseln, da ein Sieg auch in dieser Spielhälfte nie gefährdet war. Das Spiel endete 24:14 für den SSC.
Bevor der SSC am Sonntag den 12.02. um 15:15 Uhr auswärts in Wellingholzhausen antritt, ist am Samstag den 11.02. zwischen 16.00-17.00 Uhr eine Delegation der Damen zu einem Interview im OS-Radio (104,8) eingeladen. Einschalten lohnt sich bestimmt!
Am späten Samstagabend wollten die Damen nach einer Serie von drei Auswärtsspielen zu Hause die Siegesserie in der gut besuchten Arena ausbauen. Gegen den Absteiger stand man sich aber mit fortlaufender Spielzeit zunehmend selbst im Weg und verlor am Ende ärgerlich mit einem Tor.
Den besseren Start in die Partie erwischten die Gäste, die in der Anfangsphase stets mit einem oder zwei Toren in Führung lagen. Der SSC fand eher langsam ins Spiel, konnte aber eine deutlichere Führung der Bissendorfer noch verhindern. Sowohl in der Abwehr als auch im Angriff schlichen sich Fehler und Ballverluste ein, die aber im Laufe der ersten Spielhälfte noch abgestellt werden konnten. Am Ende der Halbzeit fand die Abwehr endlich zum Niveau der letzten Spiele und im Torabschluss wurde die Damen gegen die starke Gästetorhüterin sicherer, so dass eine 13:10 Führung zur Pause erarbeitet wurde.
Trotz einer klaren Analyse in der Halbzeit konnte die Mannschaft nicht an die letzten starken Minuten der ersten Hälfte anknüpfen und die Traineranweisungen wurden nicht umgesetzt. Bissendorf profitierte von haarsträubenden Fehlern in der SSC-Abwehr, die zunehmend jegliche Absprachen untereinander und Aggressivität der einzelnen Akteure gegen die gefährlichen Rückraumspieler der Gäste vermissen ließ. War die Defensive in den vergangenen Spielen der Sieggarant, so konnte an diesem Abend eine Vielzahl von ausgelassenen klaren Torchancen im Angriff nicht mehr ausgeglichen werden. Mit guter Moral kämpften sich die Damen zwar nach langem Rückstand kurz vor Schluss wieder auf ein Unentschieden heran, der Siegtreffer der Gästespielerin kurz vor Spielende, die sich gegen drei Damen durchsetzte, stand am Ende aber beispielhaft für die desolate Abwehrleistung. Endstand 22:23.
Im nächsten Heimspiel am 04.02. um 20.00 Uhr müssen die Fehler wieder zwingend abgestellt werden, wenn die Damen gegen TuS Bramsche gewinnen wollen.
Am Samstagabend konnten sich die Damen bei der HSG Osnabrück 3 zwei Punkte sichern. Somit beendete der SSC die Serie von drei Auswärtsspielen in Folge ohne einen Verlustpunkt sehr erfolgreich.
In der engen Halle des Gymnasiums in der Wüste entwickelte sich ein Handballspiel, das die Damen nur über den Kampf in der Abwehr gewinnen konnten. Das Schiedsrichtergespann pfiff eine sehr eigenwillige Linie, in der das passive Spiel im Angriff seltsamerweise nicht berücksichtigt wurde. Die hoch motivierte HSG spielte so teilweise mehrere Minuten am Stück im Angriff, ohne dass ein Warnzeichen für ein „Zeitspiel“ erfolgte. Trotz einer Anfangsführung ließ sich der SSC dadurch etwas aus der Ruhe bringen und fand gegen Ende der ersten Halbzeit nicht mehr die richtige Konzentration um die lang ausgespielten Angriffe erfolgreich zu verteidigen. Im Angriff wurde auch zu früh abgeschlossen oder man scheiterte an der starken Torhüterin der Gastgeber, wodurch die HSG zur Halbzeit mit 10:7 führte.
Der Trainerappell an die eigene Leistungsstärke und die mentale Stärke der Damen in der Halbzeitpause zeigte zu Beginn der zweiten Hälfte sofort Wirkung. Da passives Spiel den Schiedsrichtern auch weiterhin unbekannt blieb, nahmen die Damen den Abwehrkampf nun aber mit einer viel besseren Einstellung und großem Kampf und Zusammenhalt auf. Die minutenlangen Angriffe der HSG verpufften zunehmend und der Rückstand konnte schnell in eine 11:13 Führung gedreht werden. Julzi erwies sich dabei als sehr bissige Verteidigerin und war auch mit wichtigen Toren im Angriff der Erfolgsgarant für die Aufholjagd. Über die restliche Spielzeit wurde der Vorsprung gehalten, wodurch die Damen nach der guten zweiten Halbzeit am Ende verdient mit 16:20 gewannen.
Am Samstag den 28.01. empfangen die Damen im Heimspiel um 20.00 Uhr den Absteiger aus Bissendorf, der sich nach einem schwachen Saisonstart wieder klar im Aufwind befindet. Somit darf man ein spannendes Spiel erwarten.
Im ersten Spiel des Jahres 2012 nahmen die Damen die schwere Hürde beim Auswärtsspiel in Bohmte. Beide Mannschaften lieferten den Zuschauern eine Partie auf einem für die Liga sehr guten Niveau, in dem der SSC am Ende aber mehr Durchschlagskraft bewies.
Obwohl in den Weihnachtsferien wegen der geschlossenen Hallen kein Training stattfinden konnte, merkte man den Damen die Zwangspause nicht an. Bohmte präsentierte sich als spielstarker Gegner mit einem hohen Tempo im Angriff, der alle Spielerinnen in der Abwehr von der ersten Minute an forderte. Der SSC gönnte sich aber nur in der Mitte der ersten Halbzeit eine kleine Schwächephase, leistete sich aber wie auch die Heimmannschaft noch zu viele Fehlwürfe. Die schnelle Anfangsführung konnte aber bis zum Halbzeitstand von 9:11 verteidigt werden.
Auch in der zweiten Halbzeit blieb das Spiel vom Ergebnis her immer eng, da Bohmte mit den ersten Angriffen sofort den Rückstand aufholte. Der SSC blieb aber in der Abwehr vielleicht etwas aggressiver und machte im Angriff in den wichtigen Momenten mehr Tore als die Gastgeber. Mit viel kämpferischem Einsatz spielten die Damen dabei gegen eine enge Manndeckung für den Rückraum und konnten so Strafwürfe und Zeitstrafen für Bohmte provozieren. Besonders Elisa bewies hier ein großes Kämpferherz und erzielte wichtige Tore. Am Ende konnte ein knapper Vorsprung gehalten werden und die Damen gewannen ihr erstes Auswärtsspiel 2012 mit 21:23.
Am Samstag den 21.01. treffen die Damen erneut auswärts um 18.00 Uhr auf die Mannschaft der HSG Osnabrück 3, die hoch motiviert ist den SSC nach den letzten engen Spielen endlich wieder zu schlagen.
Am Sonntagnachmittag gelang den SSC-Damen nach großartigem Kampf ein knapper Sieg beim amtierenden Meister SG Teuto Handball. Saisonübergreifend war dies das erste erfolgreiche Spiel beim „Angstgegner“ seit längerer Zeit, was die Damen nach dem Abpfiff sichtlich erfreute.
Da die Mannschaft durch Krankheiten und Weihnachtsurlaub stark ersatzgeschwächt nach Hasbergen reiste, war den Spielerinnen klar, dass man nur mit großem Einsatz der SG Paroli bieten könnte. Ein Dank geht an Wiebke, die nach dem Spiel der 2. Damen am Wochenende noch ihren zweiten Einsatz hatte und für Entlastung im Rückraum sorgte.
Der SSC spielte von Beginn an vor allem in der Abwehr eine gute Partie, die die Gastgeberinnen vor einige Probleme stellte. Trotz zwischenzeitlich höherer Rückstände und mehrerer Fehlwürfe im Angriff konnte das Ergebnis bis zum Halbzeitstand von 13:12 somit knapp gehalten werden.
Auch in der zweiten Spielhälfte gewann man in der Abwehr das Spiel. Mit zunehmender Spieldauer ließen bei den Damen zwar sichtlich die Kräfte nach, Teuto Handball wurde aber im Angriff ideenloser und scheiterte auch mehrmals an der stark parierenden Anna-Lena im Tor, die den SSC somit im Spiel hielt. Im Angriff stellten sich die Damen immer besser auf die enge Manndeckung gegen die bis dahin torgefährliche Insa ein. Vor allem Lydia übernahm nun viel Verantwortung und erzielte einige Treffer. Somit lag der SSC erstmals ab der 57. Minute in Führung und rettete den Vorsprung zu einem 25:26 Auswärtssieg über die Zeit.
Die Damen wünschen nun allen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Durch eine Spielverlegung findet das nächste Spiel wahrscheinlich erst wieder am 15.01.2012 um 13.00 Uhr in Bohmte statt.
Im Heimspiel am Samstag schlug der SSC den THC Westerkappeln nach einer sehr guten zweiten Halbzeit mit 25:20. Die Damen beenden die Hinrunde somit mit einem ausgeglichenen Punktestand.
In der ersten Halbzeit verlief das Spiel ähnlich wie die vorangegangene Partie gegen Melle. Über weite Strecken der Halbzeit befand sich der SSC in der Abwehr, die in einer offensiveren Variante die wurfstarken Gäste früh stören sollte. Dieses gelang eigentlich sehr gut, Westerkappeln blieb aber trotzdem vor allem über die rechte Rückraumspielerin torgefährlich. Im Angriff waren die Damen aber wieder zu unkonzentriert, so dass eine Reihe technischer Fehler und Ballverluste am Ende der Halbzeit zu einem 10:12 Rückstand führten.
Motiviert starteten die Damen in die zweite Halbzeit und spielten nun wohl die stärksten 15 Minuten der bisherigen Saison. Die Abwehr provozierte Fehlwürfe der Gäste und die Angriffe wurden mit einem sehr hohen Tempo erfolgreich ausgespielt, dem Westerkappeln mit nur zwei Auswechselspielern wenig entgegen zu setzen hatten. Der SSC zog so zwischenzeitlich auf 19:13 davon. Auch in der verbleibenden Zeit wurden die Fehler der ersten Hälfte abgestellt, so dass das Spiel am Ende verdient mit 25:20 gewonnen wurde.
Abzüglich der zwei Punkte aus dem vorgezogenen Spiel der Rückrunde gegen Ankum steht der SSC mit 11:11 Punkten im Mittelfeld der Tabelle. Somit bleibt man nach der Hinrunde etwas hinter den eigenen Erwartungen zurück, da man nicht den Kontakt zu den Spitzenplätzen hat. Die gesamte Mannschaft findet sich nach den zahlreichen Neuzugängen auf dem Spielfeld aber immer besser zusammen, so dass sich die Damen in der Rückrunde auch vermehrt mit erfolgreichen Spielergebnissen belohnen wollen.
Die erste Gelegenheit bietet sich im letzten Spiel des Jahres am 18.12. um 17.00 Uhr beim amtierenden Meister SG Teuto-Handball.
Nach dem Spiel wussten weder Trainer noch Spielerinnen so richtig, was man von dem Spiel halten sollte. Man hatte vor allem in der Abwehr ein gutes Spiel bestritten, aber leider gelang es beim Tabellenzweiten Melle nicht mehr den Halbzeitrückstand aufzuholen.
Die Gastgeberinnen präsentierten sich als gute und individuell starke Mannschaft. Die Damen nahmen sich daher vor in der Abwehr kompakt und aggressiv zu verteidigen, was eigentlich auch über die gesamte erste Halbzeit sehr gut umgesetzt wurde. Melle gelang aus reinem Positionsspiel in der Halbzeit nur ein Tor. Leider schlichen sich einige Unkonzentriertheiten im Angriffsspiel ein, so dass Melle nach schlechten Pässen und einer Vielzahl von Fehlwürfen der Damen über die erste oder zweite Welle zum Erfolg kam. So stand es zur Halbzeit unnötig deutlich 11:5 für die Gastgeberinnen.
Mit dem Willen das Spiel noch zu drehen gingen die Damen in die zweite Halbzeit. Obwohl phasenweise das Angriffspiel immer noch nicht gut war, kam der SSC nun auch zu eigenen Toren. Der Rückstand konnte so nach und nach abgebaut werden, erwies sich am Ende aber als zu große Hypothek für die Halbzeit. So „gewann“ man am Ende zwar die zweite Spielhälfte, aber mehr als eine 23:20 Niederlage konnten die Damen nicht mehr erreichen. Wäre der SSC im Angriff früher aufgewacht, hätte man sicherlich auch in diesem Spiel punkten können.
Im letzten Heimspiel des Jahres treffen die Damen am Samstag den 03.12. um 18.00 Uhr auf den THC Westerkappeln.
Dass sich gegen die spielstarken Gäste aus Ankum eine spannende Partie entwickelt, hätte man vor dem Spiel erwarten können. Dass am Samstagnachmittag aber so ein Auf und Ab der Emotionen über nahezu zwei Stunden stattfand, erwartete keiner der Akteure und Zuschauer.
Trotz einiger durch Erkältungen und leichte Verletzungen angeschlagener Spielerinnen erwischte der SSC einen Blitzstart. Durch eine gute Verteidigung kaufte man Ankum schnell den Schneid ab und lag nach 6 Minuten mit 3:1 in Führung. Nach einem Ballgewinn und Gegenstoß der Gäste stießen Conne und Kirsten in der Verteidigung dann aber so unglücklich mit den Köpfen zusammen, dass beide stark blutend das Spiel beenden und mit einem Krankenwagen abgeholt werden mussten. Beide Spielerinnen gaben mittlerweile Entwarnung und die Mannschaft wünscht weiterhin eine schnelle Genesung. Die lange Spielunterbrechung und den Schock steckten die Damen allerdings sehr gut weg und gingen mit nun wenig Wechselalternativen mit einer 9:8 Führung in die Halbzeit.
Die zweite Halbzeit bot dann alles was den Handball spannend und attraktiv macht. War vielleicht das spielerische Niveau beider Mannschaften phasenweise nicht ganz hoch, so entwickelte sich jedoch ein Spiel mit hohem Tempo und viel Einsatz auf beiden Seiten. Vor allem in der Abwehr konnten die Damen die wurfstarken Gäste früh stören oder zu unvorbereiteten Abschlüssen zwingen. Das Ergebnis blieb bis kurz vor Schluss knapp, jedoch konnte sich der SSC in den letzten Minuten entscheidend absetzen. In der stark kämpfenden Mannschaft zeigten dabei besonders Meike und Sabrina ihr bisher wohl stärkstes Spiel und die Damen feierten am Ende ein verdientes 19:15.
Ein besonderer Dank geht an die nette Ankumer Mannschaft für ihre Mithilfe und ihr faires Verhalten während der langen Verletzungsunterbrechung.
Den Damen steht nun am Sonntag den 27.11. um 17 Uhr in Melle eine schwere Aufgabe bevor.
Im letzten Spiel des Heimspielnachmittages trafen die Damen am Samstag auf den Aufsteiger des TSV Wallenhorst. Konnte man auf Grund der Tabellenplatzierung und des gleichen Punktestandes der Mannschaften ein Duell auf Augenhöhe erwarten, erwischten die Gäste eher einen schlechten Tag.
Von der ersten Spielminute an schaffte es der SSC zu dominieren. Wallenhorst spielte lange und harmlose Angriffe, denen eine gute Abwehr der Damen gegenüberstand. So galt es einfach die Konzentration hochzuhalten um dann mit schnellem Spiel Tore zu erzielen. Ballgewinne der Damen führten durch gute Gegenstöße zu Torerfolgen, und auch die zweite Welle und die Positionsangriffe zeigten sich erfolgreich. Der Halbzeitstand betrug somit verdient 15:7.
Die ersten Minuten der zweiten Hälfte spielten die Gäste mit höherer Aggressivität und setzten die Damen mehr unter Druck. Jedoch gelang es dem SSC schnell wieder sein eigenes Spiel zu spielen, wodurch man auch in Unterzahlsituationen die Angriffe mit Toren abschloss. Insgesamt wurde Wallenhorst torgefährlicher, die Damen ließen aber bis zum Ende nicht nach und fuhren einen souveränen 28:19 Heimsieg ein.
Mit dem Rückenwind aus drei Siegen wollen sich die Damen im Heimspiel am 19.11. um 16.00 Uhr im vorgezogenen Rückrundenspiel gegen Quitt Ankum für die Niederlage aus dem ersten Aufeinandertreffen revanchieren.
In einem Herzschlagfinale sicherten sich die Damen am späten Sonntagabend den Sieg beim Absteiger aus Bissendorf. Bis dahin gestaltete sich die Partei recht ausgeglichen und vom Spielverlauf her hätte man auch sicherlich mit einer Punkteteilung zufrieden sein müssen.
Die ungewohnte späte Anwurfzeit am Sonntag um19.00 Uhr schien dem Spiel des SSC zu Anfang nicht gut zu bekommen. Bissendorf spielte sich mit beweglichen Angriffen gute Wurfchancen heraus, denen die Abwehr der Damen zu passiv gegenüberstand. Vor allem das Sperre/Absetzen der Gastgeberinnen bereitete sichtlich Probleme. Durch ein paar technische Fehler und etwas Wurfpech des SSC konnte sich Bissendorf so eine Führung von drei Toren erspielen. Bis zur Halbzeit steigerten sich die Damen aber wieder und mit nun erfolgreicheren Angriffen ging man mit einer 10:9 Führung in die Halbzeit.
Die zweite Halbzeit verlief recht auf Augenhöhe. Die Damen konnten an diesem Tag weiterhin nicht alle Schwächen in der Defensive abstellen, wodurch Bissendorf stets torgefährlich blieb. Da auch im Angriff die letzte Durchschlagskraft fehlte war spätestens die letzten 10 Spielminuten das Spiel vom Ergebnis her meist ausgeglichen. 10 Sekunden vor Spielende erreichten die Gastgeberinnen in Überzahl durch einen groben Abwehrfehler des SSC den Ausgleich. Die schnelle zweite Welle nach Anpfiff endete mit einem Freiwurf, der nach Ablauf der Spielzeit direkt ausgeführt werden musste. Nun hatte Insa ihren ganz großen Auftritt, die den Freiwurf fast unmöglich über die Abwehrmauer direkt in den oberen linken Torwinkel verwandelte. Somit konnten die Damen am Ende einen 20:19 Erfolg feiern.
Am 12.11. erwarten die Damen im Heimspiel um 20.00 Uhr den bisher sehr erfolgreich spielenden Aufsteiger aus Wallenhorst.
Nach drei sieglosen Spielen und durch eigenes Verschulden abgegebene Punkte konnten die Damen am Samstag gegen den Aufsteiger aus Wellingholzhausen endlich den zweiten Saisonsieg einfahren. Dabei stellten die Gäste allerdings nur am Ende der ersten Halbzeit eine Gefahr für den SSC dar.
Mit nur zwei etatmäßigen Außenspielerinnen erwischten die Damen nach der Herbstferienpause einen guten Start. Den lang gespielten Angriffen des Aufsteigers stand eine gute Abwehr entgegen, so dass Fehlwürfe und Ballverluste provoziert werden konnten. Vor allem durch Gegenstöße konnten sich der SSC bis zur Mitte der Halbzeit auf 8:2 Tore absetzen. Nach einigen Spielerwechseln und einer an diesem Tag nicht effektiven Umstellung der Abwehr kam Wellingholzhausen allerdings zu leichten Toren durch einige Abstimmungsprobleme in der Defensive. Da sich nun auch technische Fehler und Fehlwürfe im Angriff einschlichen, konnten die Gäste bis zur Halbzeit noch einmal auf 8:7 verkürzen.
Hatte man somit wieder einmal selbst den Gegner zurück ins Spiel gebracht, fanden die Damen aber in der zweiten Halbzeit schnell wieder in die Erfolgsspur zurück. Sofort nach der Halbzeit stand die Abwehr geordneter und die Angriffe wurden über die ganze Halbzeit gesehen gut ausgespielt und mit teilweise ansehnlichen Toren abgeschlossen. So gestaltete sich der Verlauf der Halbzeit deutlich für den SSC, der das Spiel am Ende mit 22:12 gewann.
Der Spaß am Gewinnen war allen Spielerinnen deutlich anzumerken, so dass die gute Stimmung auch hoffentlich im Auswärtsspiel am Sonntag den 06.11. um 19.00 Uhr beim Absteiger aus Bissendorf zu einem Erfolg führt.
Mitten in den Herbstferien fuhren die Damen des SSC zum Auswährtsspiel nach Ankum. Die Trainier konnten leider u.a. urlaubsbedingt nicht mit dabei sein, stattdessen wurden sie von Christian, dem Trainer der ersten Herren, und Yvonne begleitet. Gerne hätten die Damen als Dank dafür ein gutes Spiel gezeigt. Dieser Wunsch wurde jedoch leider nicht erfüllt.
Die erste Halbzeit war geprägt von großen Schwächen in der Abwehr und vielen technischen Fehlern, die von Damen aus Ankum konsequent zu erfolgreichen Gegenstößen ausgenutzt wurden. So war der hohe Rückstand in der Halbzeit von 18:11 durchaus berechtigt.
Nach der Pause lief es etwas besser. In der Abwehr wurde wieder zugepackt und auch die Zahl der technischen Fehler konnte reduziert werden, das Niveau der vorherigen Spiele konnte aber leider trotzdem bei Weitem nicht erreicht werden. So kam es in der zweiten Halbzeit zwar zu einem ausgeglichenen Ergebnis, die Differenz von 7 Toren war jedoch nicht mehr aufzuholen.
Der SV Quitt Ankum siegte mit 28:21.
Positiv war lediglich die Erfolgsquote beim Torwurf und Strafstößen, die im Vergleich zu den vorherigen Spielen gesteigert werden konnte.
Nun gilt es, aus den Fehlern zu lernen und sie zukünftig abzuschalten. Gelegenheit dazu bietet sich am 29.10. in der heimischen Halle gegen den TV Wellingholzhausen.
Wieder keinen Sieg eingefahren. Wieder gegen eine bis zu dem Spiel erfolglose Mannschaft Punkte gelassen, obwohl man das Spiel eigentlich hätte gewinnen können oder sogar müssen. Die Enttäuschung über die selbst verschuldete Niederlage war den Damen des SSC nach Spielende deutlich anzumerken.
Die Damen erwischten beim TuS Bramsche den besseren Start und gingen durch zwei einfache Tore schnell in Führung. Die Angriffe wurden endlich mit mehr Bewegung gespielt, allerdings zeigten sich schon früh einige Unkonzentriertheiten bei den Torwürfen, so dass man es verpasste sich früh abzusetzen. Die Gegentore resultierten meist aus individuellen Fehlern oder zuviel Passivität in der Abwehr. Der SSC erreichte daher nur eine 10:11 Führung zur Halbzeit.
In der zweiten Spielhälfte scheiterten die Damen nun größtenteils an sich selbst. Gewann man in der Abwehr zu Anfang der Halbzeit viele Bälle, blieben die Gegenstöße aber durch Fehlpässe und schlechte Torwürfe erfolglos. Mit einem eigentlich guten Angriffsspiel konnten bei den Gastgeberinnen Zeitstrafen provoziert werden und man kam zu etlichen 7m-Strafwürfen. Aber gerade hier zeigte sich der SSC mit 8 (!) Fehlversuchen erneut schwach und verpasste somit viele einfache Tore. Die zunehmende Nervosität beim Abschluss schlug sich dann leider auch in der Abwehrarbeit nieder, so dass in der Endphase nicht mehr aggressiv verteidigt wurde und Bramsche durch eine Torserie in Führung ging. Durch weitere Fehlversuche machte man vor allem die Torhüterin der Gastgeberinnen stark, die am Ende in Überzahl noch einmal die Führung ausbauten und das Spiel mit 25:22 gewannen.
Nun müssen die eigenen Unkonzentriertheiten wieder abgestellt werden, wenn die Damen am Samstag den 15.10. um 17.00 Uhr im schweren Auswärtsspiel in Ankum bestehen wollen.
In der erneut gut besuchten SSC-Arena war im Heimspiel am Samstag die HSG Osnabrück 3 zu Gast. Wie erwartet begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe und den Zuschauern wurde ein spannendes Spiel geboten, das am Ende mit 19:19 endete.
Obwohl die Gäste bis dato noch keinen Punkt verbuchen konnten, zeigte sich schon in der ersten Spielhälfte, dass die eingespielte Mannschaft für die Damen keine leicht zu nehmende Hürde darstellen sollten. Die Gäste nutzten die Unachtsamkeiten in der SSC-Abwehr mit guten Würfen konsequent aus und gingen schon früh in Führung. Obwohl vor allem die zweite Welle der Damen erfolgreich gespielt wurde und das Angriffsspiel gefälliger aussah als in den ersten Partien, scheiterte man zu oft unkonzentriert an der gut haltenden Torhüterin der HSG oder zeigte mit mehreren Fehlwürfen bei 7m-Strafwürfen Nerven. Daraus resultierte ein 9:11 Rückstand zur Halbzeit.
In der zweiten Spielhälfte konnten sich die Damen spielerisch steigern und verbesserten auch ihren Abschluss. Vor allem die Abwehr stand nun stabiler und die Angriffe der Gäste wurden konsequenter gestört. Nach wechselnder Führung lagen die Damen in den letzten Sekunden noch mit einem Tor vorne, ermöglichten der guten Halbspielerin der Gäste aber durch einen schweren Abwehrfehler eine freie Wurfmöglichkeit, die diese konsequent zum Endstand nutzte. So verschenkte der SSC zwar den Sieg, die Punkteteilung ging aber nach einer guten und fairen Partie beider Mannschaften am Ende in Ordnung.
Am Sonntag den 09.10. wollen die Damen um 16.30 Uhr beim TuS Bramsche nun auch auswärts die ersten Punkte gewinnen.
Am Samstagabend konnten die Dodesheider Damen gegen die Oberligareserve von TV 01 Bohmte ihren ersten Saisonsieg verbuchen. Obwohl der SSC sicher favorisiert in das Spiel ging, konnte der Sieg gegen die gut spielenden Gäste aber erst in der letzten Spielphase gesichert werden.
Vor allem in der ersten Halbzeit wurde deutlich, dass man das Heimspiel vor allem im Kopf gewinnen musste. Die Gäste aus Bohmte spielten so lange es ging ihre Angriffe aus, die nach einigen Abstimmungsschwierigkeiten und zu passivem Agieren der Dodesheider Abwehr oft mit einem Strafwurf für Bohmte endeten. Im Angriffsspiel fehlte es dann oft an der nötigen Konzentration, so dass vor allem im Gegenstoß viele Ballverluste entstanden. Dadurch gelang es den Damen nicht den Gast schon früh in Verlegenheit zu bringen. Zwar reichte es am Ende der Halbzeit noch für eine Führung, jedoch resultierte diese größtenteils aus der starken Torwartleistung von Imke, die allein in der ersten Halbzeit 6 Strafwürfe nacheinander parierte.
Die ersten Minuten der zweiten Hälfte lassen sich am besten mit einem offenen Schlagabtausch beschreiben, da beide Mannschaften nun mit hohem Einsatz kämpften. Dabei erreichte Bohmte auch den zwischenzeitlichen Ausgleich. Erst in den letzten 15 Minuten gelang es den Damen deutlich mehr ihr eigentliches Spiel zu spielen, da nun die Abwehr vor einer weiterhin sehr stark haltenden Imke die Bohmter Spielerinnen eher attackierte und die Angriffe besser ausgespielt wurden. Zudem geht hier der Dank an die „Fankolonie“ aus Bad Rothenfelde, die durch ihre lautstarke Anfeuerung zum richtigen Zeitpunkt zusätzlich für einen Leistungsschub bei den Damen sorgte. Durch diese gute Schlussphase konnte sich der SSC absetzen und gewann das Spiel am Ende mit 21:15.
Am Samstag den 01.10.2011 treffen die Damen erneut in einem Heimspiel um 18.00 Uhr auf die HSG Osnabrück 3. Obwohl die Gäste in dieser Saison noch keine Punkte gewinnen konnten, ist man sich der Stärke des Gegners bewusst und man kann mit einem spannenden und engen Spiel rechnen.
Am Samstag traten die Dodesheider Damen zum zweiten Saisonspiel bei der HSG Osnabrück 2 an. Entgegen des ersten Saisonspiels zeigte der SSC eine ansprechende Leistung, musste am Ende aber eingestehen, dass die Mannschaft der HSG vor allem in der zweiten Hälfte eine überlegene Partie geführt hatte.
Hatte man im vorherigen Spiel die Anfangsphase komplett verschlafen, überraschten die Gäste aus der Dodesheide die HSG mit sehr starken ersten zehn Spielminuten. Mit einer erstmals gespielten 5:1 Deckung konnten die Damen die Angriffe der Gastgeberinnen erfolgreich stören und Fehlwürfe provozieren. Durch eine gute zweite Welle und ein druckvolles Angriffsspiel wurde schnell eine vier Tore Führung erspielt. Hier zeigte sich aber schon früh die Klasse der HSG, die sich von dem schnellen Rückstand nicht beeindrucken ließ und sich mit fortlaufender Zeit auch auf die offensivere Deckung der Damen besser einstellte. Richtig absetzen konnte sich aber noch keine der Mannschaften, durch zwei späte Fehler gerieten die Dodesheiderinnen aber doch noch mit 10:14 zur Pause in den Rückstand.
In der zweiten Spielhälfte hatten die Damen leider durch zwei verletzungsbedingte Ausfälle weniger Möglichkeiten zu wechseln, wodurch gegen Ende der Partie auch merklich die Kräfte nachließen. Die HSG konnte sich nun immer weiter absetzen und bestrafte jeden Ballverlust und Fehlwurf mit schnellen Gegenstößen. Den Dodesheiderinnen fehlte nun der Schwung der ersten Halbzeit und die Angriffe wurden auch vermehrt nicht mehr mit einem Torerfolg abgeschlossen. Jedoch stimmte die Einstellung weiterhin und alle Spielerinnen versuchten bestmöglich Gegenwehr zu leisten. Vor allem Meike und Julzi zeigten dabei in der neuen Abwehrvariante eine gute Leistung. Der Sieg ging aber letztlich hoch verdient an die HSG, die sich wahrscheinlich auch bei einem engen Spielstand in der zweiten Hälfte immer noch hätte steigern können. Das Spiel endete mit einer 24:17 Niederlage für den SSC.
Nach den beiden Niederlagen gegen den Meister und einen Absteiger sollen nun am Samstag den 24.09. um 18.00 Uhr in der Dodesheide gegen TV 01 Bohmte 2 die ersten Punkte der Saison gewonnen werden.
Im lang erwarteten ersten Saisonspiel gegen den neu benannten Meister der Vorsaison SG Teuto Handball standen die Vorzeichen für ein spannendes Handballspiel sehr gut: Die Tribüne war mit Zuschauern aus beiden Vereinen auf dem Sonntagnachmittag gut gefüllt, und motiviert nahmen sich die Dodesheider Damen vor dem Spiel vor, mit einer engagierten Leistung sofort für eine gute Stimmung auf den Rängen zu sorgen.
Leider endete dieses Vorhaben recht schnell in einer der schwächsten Halbzeiten seit langer Zeit. Die Mannschaft präsentierte sich weites gehend sehr nervös und die Spielerinnen wirkten durch ihre Körpersprache eher gehemmt als einsatzfreudig. Neben einer Vielzahl individueller Fehler im Aufbauspiel und in der Deckung blieb man vor allem im Angriff die ganze Hälfte über absolut ideenlos und ohne Durchschlagskraft. Es konnten kaum klare Torchancen erspielt werden und nach unvorbereiteten Aktionen scheiterte man alleine mit 16 Fehlwürfen an der guten Torhüterin der Gäste. Da Teuto Handball ruhig spielte und die Schwächen der Damen konsequent ausnutzte, lag man zur Halbzeit völlig verdient mit 6:13 zurück.
Mit dem Willen vor allem mehr miteinander kämpfen zu wollen gingen die Damen in die zweite Hälfte. Der Rückstand konnte auch sofort verkürzt werden. Obwohl das Zusammenspiel im Angriff noch sehr ausbaufähig blieb, kamen die Damen nun aber zumindest durch gute Anspiele an den Kreis oder erfolgreiche Einzelaktionen zu Toren. Das Spiel konnte aber bis zum Ende nicht mehr gedreht werden, da auch die Gäste mit einer sehr starken Spielerin auf der linken Rückraumposition im Angriff stets torgefährlich blieben oder die Abwehr zu Foulspielen mit Strafwürfen gezwungen wurde. Zunehmend in den Mittelpunkt trat leider in der zweiten Hälfte das mit einem Regionsoberligaspiel wohl überforderte Schiedsrichtergespann, das für die Spielerinnen beider Mannschaften völlig überflüssige und überzogene Zeitstrafen in Serie aussprach, wodurch das Spiel beider Mannschaft sehr litt, da einige Spielerinnen kurz vor der Disqualifikation standen. Das Spiel endete mit einer 16:20 Niederlage für Dodesheide.
Durch einen Zusammenprall verletzte sich leider Torhüterin Anna-Lena in ihrem ersten Spiel für den SSC am Knie. Die Mannschaft hofft auf keine schlimme Diagnose und eine schnelle Genesung. Die Damen wünschen auch der Spielerin von Teuto Handball alles Gute, für die nach dieser Spielszene die Partie ebenfalls beendet war.
Im nächsten Spiel beim starken Absteiger HSG Osnabrück 2 am 17.09. um 18.00 Uhr müssen sich die Damen nun spielerisch sehr steigern, wenn man überhaupt eine Chance auf die ersten Punkte haben möchte.
Mit dem ersten Heimspiel am 11.09. um 16.00 Uhr starten die 1. Damen um Trainer Basti und Co-/Torwarttrainer Chris in die neue Handballsaison. Die Regionsoberliga präsentiert sich in diesem Jahr mit einer höheren Leistungsdichte: Neben den beiden Absteigern Bissendorf und HSG-Osnabrück II bleibt auch der letztjährige Meister Hasbergen, nach einer Fusion mit der Spvg. Niedermark, als SG Teuto-Handball erhalten. Damit gesellen sich drei weitere leistungsstarke Mannschaften in die ohne hin in der Spitze schon sehr ausgeglichene Liga, so dass man einen spannenden Kampf um die oberen Tabellenplätze erwarten kann. Einen Durchmarsch zum Titel, wie von Hasbergen in der letzten Saison, wird es wohl nicht geben. Die SSC-Damen müssen sich daher in allen Spielen geschlossen und spielerisch auf gutem Niveau präsentieren, damit wieder einer der ersten Tabellenplätze erreicht werden kann. Das Potenzial dazu haben die Damen, aber man wird von Spiel zu Spiel gucken müssen, wohin die Reise geht.
Personell zeigt sich die Mannschaft in der neuen Saison stark verändert. Mit Yvi und Babsi verliert die Mannschaft aus gesundheitlichen Gründen zwei Leistungsträgerinnen der vergangenen Jahre, die vor allem als Führungsspielerinnen und in der Defensive schwer zu ersetzen sind. Isa verließ die Mannschaft aus beruflichen Gründen in Richtung Hildesheim. Zudem muss auch Nadine aus gesundheitlichen Gründen eine Pause auf unbestimmte Zeit einlegen und Marion ist nach ihrer Schwangerschaft noch nicht wieder ins Training eingestiegen. Die Mannschaft hofft natürlich, dass ihr uns auch als Zuschauer so oft es geht unterstützt!
Erfreulicherweise steht diesen Abgängen eine Vielzahl neuer Spielerinnen auf fast allen Positionen gegenüber, die die Mannschaft für die kommende Saison leistungsmäßig und in der Breite verstärken: Mit Meike und Ilka entschieden sich zwei Trainingsgäste aus der Rückrunde nun für die Mannschaft aufzulaufen, die ebenso wie Rückkehrerin Conne, die bereits in der Jugend und für die Damen im SSC spielte, im Rückraum zum Einsatz kommen werden. Mit Julzi gewinnen die Damen eine quirlige Kreisläuferin, Kirsten präsentierte sich neben der Linksaußenposition auch als mögliche Alternative für den Rückraum. Anna-Lena besetzt die eine frei gewordene Torhüterstelle der Mannschaft, und zeigte bereits in ihrem ersten Test, dass sie auch nach langer Spielpause ein sicherer Rückhalt für die Damen werden kann.
Die Vorbereitung zur Saison wurde recht vielfältig bewältigt. Nach dem technische Grundlagen zu Beginn noch in der Halle gelegt werden konnten, blieb diese leider in den Sommerferien für die Mannschaft geschlossen. So wurden konditionelle Grundlagen am Rubbenbruchsee, im Bürgerpark oder auf dem SSC-Sportplatz erarbeitet. Je eine Einheit „Zumba“ und „Body-Pump“ ließ Spielerinnen und Trainer an koordinative und körperliche Grenzen stoßen, so dass sich auch mal ein Muskelkater einschlich. Gegen Ende der Ferien konnten zum Glück noch die Hallen am Limberg und im Schinkel genutzt werden, in denen Trainingseinheiten gemeinsam mit den 1. Herren stattfanden. Testspiele wurden gegen Georgsmarienhütte, Ibbenbüren und HSG-Osnabrück III absolviert und offenbarten Stärken und Schwächen. Abgeschlossen wurde die Vorbereitung mit einem Trainingstag, der nach „Biathlon“, Kraft- und spielerischem Training in einem Test gegen die SG Teuto-Handball endete. Alles in allem befindet sich die Mannschaft nach der Vorbereitung auf einem guten Weg, aber vor allem durch lange Reisen musste ein Großteil der Vorbereitung in Abwesenheit einiger Spielerinnen absolviert werden, wobei einige auch noch in den ersten Punktspielen nicht zur Verfügung stehen. Es wird daher noch dauern, bis die neue Mannschaft eingespielt ist und alle spielerischen Konzepte sitzen. Darum gilt es vor allem in den ersten Saisonspielen geduldig zu bleiben und im Training weiterhin konzentriert zu arbeiten.
Die Mannschaft freut sich nun auf das erste Spiel, und hofft auch für die neue Saison weiterhin auf so zahlreiche und lautstarke Unterstützung von der Tribüne wie in der Vergangenheit. Wir sehen uns in der Halle!!!
Wer sich im letzten Spiel der Saison auf eine ruhige „Traumstunde“ bei den „Tigerenten“ der HSG Grönegau-Melle eingestellt hatte, der wurde auf dem Sonntagnachmittag getäuscht. Über 60 Minuten entwickelte sich eine spannende Partie mit einem Herzschlagfinale.
Obwohl es für beide Mannschaften in der Tabelle um nichts mehr ging, merkte man allen Spielerinnen den Willen an, sich erfolgreich aus der Saison zu verabschieden. In der ersten Hälfte erzielten die SSC Damen vor allem Tore über die erste und zweite Welle nach Balleroberungen, im Positionsangriff fand man aber nur gelegentlich gute spielerische Mittel gegen die offensive Abwehr der Gastgeberinnen. Melle erzielte vor allem mit einem erfolgreichen 1:1-Spiel auf den Halbpositionen die Tore. Zur Halbzeit führte der SSC mit 13:9.
Den wesentlich besseren Start in die zweite Hälfte erzielten die Gastgeberinnen, die den Rückstand schnell ausglichen. Ab diesem Zeitpunkt entwickelte sich ein packendes Spiel mit kämpferischem Einsatz auf beiden Seiten. Die Führung wechselte im Minutentakt, aber weder die HSG, noch die SSC-Damen konnten sich entscheidend absetzen. Ein wenig Hektik und Emotionen hätte wahrscheinlich der Schiedsrichter (angeblich wurde sogar ein zweiter Schiedsrichter auf dem Feld gesehen…) herausnehmen können, zeigte sich jedoch nicht immer fähig, Strafwürfe zu pfeifen oder Fouls auf beiden Seiten korrekt zu bewerten oder progressiv zu bestrafen. Fünf Sekunden vor Spielende erarbeiteten sich die Damen einen 7m-Strafwurf, den Berit nervenstark zum 20:19 Auswärtssieg verwandelte. Auf Grund des kämpferischen Einsatzes beider Mannschaften hätte man die Punkte auch teilen können, wer aber ein Tor mehr wirft siegt am Ende auch verdient!
Für gute Laune sorgte Lenchen, die zu einem Überraschungsbesuch aus Barcelona eingeflogen war und sich spontan aus allen Sporttaschen eine „Spielausrüstung“ lieh um mitzuspielen. Wir hoffen, dass das „Comeback“ nicht nur einmalig war und freuen uns auf ein Wiedersehen!!
Isa bestritt in Melle ihr letztes Spiel für die SSC-Damen und wird sich in ihrer neuen Heimat Hildesheim einer anderen Mannschaft anschließen. Vielen Dank für die schöne Zeit mit dir und alles Gute, vor allem für deine berufliche Zukunft.
Ein besonderer Dank der Mannschaft geht an Andy Horst, der sich in Heim- und auch in Auswärtsspielen oft bereit erklärte, die Damen am Zeitnehmertisch zu unterstützen.
Die Damen beenden die Saison mit 32:12 Punkten auf Platz 3 der Regionsoberliga.
Tschüss, bis zur nächsten Saison!!!
Obwohl beide Mannschaften lieber den sonnigen Samstag und die warmen Temperaturen im Freien genossen hätten, kam es im letzten Heimspiel der Saison am Nachmittag zum Aufeinandertreffen zwischen dem SSC und den Gästen des TV Georgsmarienhütte. Alle Spielerinnen waren motiviert nicht wieder einen Punkt wie im Hinspiel zu verlieren.
Obwohl die Damen sich von der ersten Minute an präsenter und auch eigentlich spielerisch überlegen zeigten, konnte man sich nicht so recht eine deutliche Führung erarbeiten. Dieses lag daran, dass sich in der Abwehr einige Schwächen im Stellungsspiel beim Blocken der Würfe einschlichen, so dass regelmäßig Treffer der Hütter aus der zweiten Reihe fielen. Obwohl man aber sonst defensiv eigentlich kompakt stand und auch Bälle eroberte, stand es zur Halbzeit trotzdem nur 11:8, was an der zu schlechten Wurfausbeute im Angriff lag. Sowohl aus den Gegenstößen und den Positionsangriffen standen zur Halbzeit insgesamt 20 (!) Fehlwürfe zu Buche, so dass das Spiel schon früh hätte entschieden sein können.
In der zweiten Hälfte besserte sich diese Statistik wesentlich. Jedoch kam das Angriffsspiel der Damen nicht richtig zur Entfaltung, da die Gäste lange Angriffe spielten und sich oft an der guten Defensive der Damen aufrieben. So konnte die Anzahl der geworfenen Tore in der zweiten Halbzeit zwar nicht gesteigert werden, jedoch zeugen nur 3 Gegentore in dieser Spielhälfte von der insgesamt guten spielerischen Leistung. Mit dem Endstand von 22:11 wurde somit ein verdienter Sieg eingefahren.
Im letzen Spiel der Saison treffen die Damen am kommenden Sonntag um 16.00 Uhr auswärts auf die „Tigerenten“ der HSG-Grönegau/Melle.
Am Mittwochabend trafen die Damen auf den Tabellenzweiten aus Ankum. Trotz nicht alltäglicher Begleitumstände gelang eine Wiedergutmachung für das letzte Spiel gegen Westerkappeln und insgesamt wurde ein ungefährdeter Sieg eingefahren.
Während sowohl Heim- als auch Gastmannschaft pünktlich zum Warmmachen in der Halle waren, wartete man vergeblich bis zum Anpfiff auf ein Schiedsrichtergespann. Nachdem sich per Telefon bestätigte, dass das Spiel wohl „vergessen“ wurde mit Schiedsrichtern besetzt zu werden, blieben nur zwei Alternativen: Spielabsage und erneute Verlegung oder der Einsatz des einzig in der Halle anwesenden Schiedsrichters, SSC-Trainer Basti. Um ein erneutes Anreisen der Gäste und eine Terminfindung zu vermeiden, einigte man sich mit der wieder sehr netten und fairen Ankumer Mannschaft auf diese Lösung. Co-Trainer Chris leitete dafür die SSC-Damen alleine und souverän an.
Der SSC startete in den ersten Minuten mit viel Tempo, guten Ballgewinnen und sicheren Torabschlüssen in die Partie und konnte sich eine Führung erarbeiten. Nach etwa fünf Minuten ließ man die Zügel aber etwas schleifen und machte einige Fehler. Die wurfstarken Gäste zeigten nun mit vielen einfachen Toren, warum sie zu Recht den zweiten Tabellenplatz belegen. Nach einem Time-Out fand man aber zum Schwung der Anfangsminuten zurück, und das Spiel wurde zu einer 10:7 Halbzeitführung gedreht.
In der zweiten Spielhälfte zeigten der SSC eine sehr ansprechende Partie. Die Gäste, bei denen allerdings Leistungsträgerinnen fehlten, fanden nun nicht mehr das rechte Mittel gegen eine sichere Abwehr. Fehlwürfe und Ballverluste wurden konsequent durch schnelle Gegenstöße der Damen bestraft und die Führung wurde weiter ausgebaut. Auch die Positionsangriffe endeten in gut erarbeiteten Wurfchancen, zwischendurch fehlte allerdings nur noch die letzte Konsequenz im Torabschluss. Durch diese gute Halbzeit siegte man am Ende verdient mit 22:13.
Am 02.04. treffen die SSC-Damen um 16.00 Uhr im letzten Heimspiel der Saison auf den TV Georgsmarienhütte.
Zur besten Kaffee-Zeit auf einem Sonntagnachmittag zeigten die SSC-Damen, dass sie es an diesem Tag besser bei einem Stück Kuchen hätten belassen sollen, als die Reise nach Westerkappeln anzutreten. Gegen den clever und effizient spielenden Aufsteiger wurde verdient mit 19:17 verloren.
Ging man eigentlich motiviert und mit Rückenwind aus den guten Leistungen der letzten Spiele in die Partie, so gelang es in der ersten Halbzeit nicht ansatzweise vernünftig Handball zu spielen. Die Gastgeberinnen ließ man im Angriff walten und werfen ohne im geringsten Maß aggressiv zu verteidigen. Wenn es zu Ballgewinnen kam, endeten diese in Ballverlusten im Gegenstoß oder mit schlecht abgeschlossenen Würfen aufs Tor. Im Angriffsspiel fehlte jegliche Bewegung und auch der nötige Spielwitz um sich überhaupt Chancen herauszuspielen. Mehrere unvorbereitete Würfe endeten zudem am Pfosten. Das katastrophale Spiel in der ersten Hälfte machten auch noch diverse „Slapstick-Einlagen“ wie mehrere Querpässe freistehend am Kreis, verweigerte Würfe vorm Tor oder ein falsch ausgeführter Freiwurf perfekt. Das beim Halbzeitstand von 10:5 drei der fünf Tore erst in den letzten zwei Minuten der Halbzeit erzielt wurden, bleibt dabei eine mehr als peinliche Randnotiz.
In der zweiten Hälfte besserte sich das Spiel etwas, jedoch fand man trotzdem nie zu normaler Spielstärke. Es gelang zwar nach und nach den Rückstand zu verringern, Westerkappeln blieb aber in allen Aktionen zwingender und im Abschluss sicher. Am Ende wäre alles andere als ein Sieg der Gastgeberinnen an diesem Tag auch nicht verdient gewesen.
Nun bleiben zwei Tage, um sich wieder zu fangen und auf das nächste Spiel zu konzentrieren. Die Damen treffen am Mittwoch um 20.00 Uhr im Nachholspiel in der Dodesheide auf Ankum.
Obwohl die Personaldecke mit nur zwei Auswechselspielern wieder dünn war, kamen die SSC-Damen zu einem souveränen und zu keinem Zeitpunkt der Partie gefährdeten Heimsieg gegen die zweite Mannschaft des TV 01 Bohmte.
Bereits in der Anfangsphase wurde deutlich, dass die zwei Punkte an diesem Tag auf keinen Fall die heimische Arena verlassen werden. Die Gäste fanden nicht das richtige Mittel, um sich gegen die starke und auch körperlich überlegende Abwehr der Damen richtig durchzusetzen. Ohne die fehlenden Haupttorschützinnen der Bohmterinnen endeten die Angriffe oft mit Ballverlusten oder im Zeitspiel, die durch schnelle Konter oder eine effektive zweite Welle zu vielen einfachen Toren des SSC führten. Auch im Angriff präsentierten sich die Damen aus dem Rückraum sehr treffsicher oder spielten den Kreis glänzend frei. So blieb mit einem Augenzwinkern in der Halbzeit beim Zwischenstand von 17:7 nur zu kritisieren, dass im Hinspiel in der ersten Hälfte noch ein Tor mehr erzielt wurde.
In der zweiten Hälfte änderte sich das Spiel kaum. Allerdings zeigten sich die Gäste nun etwas aggressiver und profitierten zeitweise von der etwas nachlassenden Konzentration des SSC. Jedoch blieben die Damen gerade in Zweikämpfen im Angriff weiterhin überlegen, so dass der Abstand der Tore konstant blieb. Der deutliche 33:21 Sieg war somit gänzlich verdient.
Am Sonntag den 20.03. treten die Damen um 16.00 Uhr beim THC Westerkappeln an. Der Aufsteiger hat sich mit einer bisher sehr erfolgreichen Rückrunde auf den vierten Tabellenplatz hochgearbeitet, so dass ein starker Gegner zu erwarten ist.
Mit einem für ein Damenspiel ungewöhnlich torreichen Ergebnis von 29:28 gegen HSG Grönegau/Melle wurde am Samstagabend endlich der erste Heimsieg im neuen Kalenderjahr eingefahren. Das Spiel hielt alles, was der Tabellenstand der beiden Mannschaften im Vorfeld versprach.
Die Vorzeichen standen dabei für den SSC eher ungünstig, da zugleich alle etatmäßigen Mittelspielerinnen verletzt oder krank waren. Jedoch sollte dieses im gesamten Spielverlauf keinen Nachteil darstellen, da alle Spielerinnen, die als Spielgestalterinnen eingesetzt wurden, ihren Job sehr gut erledigten. Schon die erste Halbzeit wurde mit großem Tempo geführt. Die Gäste waren dabei eher darauf bedacht im Positionsangriff zum Kreis durchzubrechen, wobei vor allem die Spielerin auf der rechten Halbposition der Abwehr Probleme bereitete. Erst Neuzugang Insa stabilisierte die Abwehr dabei im weiteren Spielverlauf mehr. Im Angriff gelangen vor allem Treffer nach der zweiten Welle, und der Halbzeitstand von 15:15 deutete schon ein torreiches Spiel an.
Leider verschlief der SSC den Start der zweiten Hälfte im Angriff etwas, wodurch sich Melle mit schnellen Kontern eine Führung erarbeiten konnte. Insgesamt profitierten die Gäste nun mehr von den Fehlern der Dodesheiderinnen, da die Abwehr gegen die Meller-Angriffe eigentlich sicher stand oder ein Zeitspiel provozierte. Erst nach einem Time-Out stellte sich auch wieder mehr Sicherheit im Angriff der Gastgeberinnen ein, so dass in einer Torserie der Rückstand zu einer zwei Tore Führung gedreht wurde. Unnötig spannend wurde es noch einmal in der letzten Minute, da durch zwei Fehler Melle noch schnelle Tore zum Anschluss gelangen. Der Vorsprung konnte aber letztlich zum Endergebnis von 29:28 gehalten werden.
Am kommenden Ossensamstag tritt der SSC um 17.30 Uhr in Bissendorf zum nächsten Auswärtsspiel an.
Bereits am 19.02.2011 bestritt der SSC ein wichtiges Heimspiel in der Weser-Ems-Liga gegen den TuS BW Lohne und konnte (leider verdient) die Punkte nicht in der Dodesheide halten.
In der Anfangsphase konnte die erste Herren des SSC Dodesheide die Partie noch offen gestalten: Über die Stationen 1:0, 2:1, 4:3 und 5:5 schien die Partie ausgeglichen zu werden. Dieser Eindruck bestätigte sich zunächst und die Mannschaften blieben über die Stationen 5:6, 6:7, 8:9 und 9:9 auf gleicher Höhe, wobei nun der SSC immer nachlegen musste. Während der gesamten Partie lieferten beide Abwehrreihen kein gutes Bild ab; die Treffer wurden zu einfach erzielt. Nach dem 9:9 brach der SSC ein. Er schien nun mehr mit sich selbst als mit dem Gegner beschäftigt zu sein. Über die Zwischenstände 9:10, 9:12, 10:13 und 13:16 konnte sich Lohne absetzen. Mit 13:17 ging es in die Pause.
Natürlich war das Spiel noch nicht verloren. Dennoch brauchte der SSC einen guten Start in die zweite Hälfte, um die Partie drehen zu können. Leider wurden zu Beginn der zweiten Halbzeit die Chancen im Angriff nicht genutzt bzw. der Abschluss kam zu früh. Ein Spielfluss kam beim SSC nicht zu Stande. Über die Stationen 13:18, 14:19, 15:21, 16:22 und 18:24 konnte Lohne ohne allzu große Bemühungen davonziehen. Das Spiel war entschieden.
Der SSC konnte sich durch mehrmaliges Aufbäumen noch auf 4 Tore heran kämpfen – so beim 20:24 oder 24:28 – schaffte es aber nicht mehr die Partie gänzlich zu drehen. Vor allem Paul Schniedermann hatte in dieser Phase eine glänzende Trefferquote und verwandelte 4 Angriffe in Folge; er war schließlich der beste Schütze des SSC mit 5 Treffern. Leider reichte dies nur dazu den Abstand nochmals beim 30:34 auf 4 Tore zu verkürzen, aber das torreiche Spiel endete mit einer bitteren Niederlage für den SSC mit 31:36.
Für den SSC spielten und trafen:
Tobias Brandtönnies (3), Florian Frese (3), Christian Frese, Florian Herdegen (4), Andreas Horst (1), Bastian Inhühlsen (2), Christian Krömker (4), Martin Lüders (1), Jörg Schwendtner (TW), Lars Seltrecht (2), Paul Schniedermann (5), Julian Vodde (1) und Jan Wendte (4).
Obwohl ein Großteil der Mannschaft am Vorabend Babsis Geburtstag gebührend gefeiert hat, sollten die Nachwehen am Sonntag keinen erneuten Auswärtssieg des SSC verhindern. Somit ist die Revanche für die Heimniederlage aus dem Hinspiel geglückt.
Die ersten Minuten benötigten die Dodesheiderinnen allerdings um in das Spiel zu finden, wodurch Bramsche sich schnell eine Führung erarbeiten konnte. Vor allem die torgefährliche und spielfreudige Mittelspielerin der Gastgeber stellte während des gesamten Spiels für die Abwehr eine große Gefahr da. Nach dem etwas holprigen Start zeigte man sich nun aber kampfbereit und erzielte leichte Tore im Angriff. Der Spielstand konnte gedreht werden und eine komfortable 4 Tore Führung wurde herausgespielt. Die letzten Minuten der Halbzeit schlichen sich aber Abspielfehler und Nachlässigkeiten in der Abwehr ein, so dass man sich bei der wieder einmal starken Torhüterin Imke bedanken durfte, die die Halbzeitführung von 10:8 für Dodesheide mit zwei gehaltenen Strafwürfen festhielt.
Den Spielerinnen wurde dadurch deutlich, dass ein Erfolg an diesem Tag nur über vollste Konzentration und Siegeswillen möglich wird. Leider erwischte auch in der zweiten Hälfte Bramsche wieder den besseren Start, und der Rückstand wechselte in eine Führung für die Gastgeber. Ab diesem Zeitpunkt entwickelte sich ein spannendes Spiel, das auf beiden Seiten mit vollstem Einsatz geführt wurde. Keine Mannschaft konnte sich bis zum Schluss entscheidend absetzen, aber den Dodesheiderinnen gelangen am Ende die wichtigen Tore zum 20:18 Sieg.
Das Spiel am Wochenende gegen den Tabellenzweiten Ankum wird nicht stattfinden, dafür kommt am 26.02. um 18.00 Uhr mit der HSG Melle ein weiterer Tabellennachbar in die Dodesheide.
Nachdem die letzten beiden Heimspiele nicht siegreich gestaltet wurden, konnte am Sonntagnachmittag in Gretesch der zweite Auswärtssieg eingefahren werden. Während der gesamten Spielzeit zeigten sich die Damen dabei spielfreudig und dem Gegner überlegen.
Im Gegensatz zu den vorherigen Spielen, in denen man sich im Angriffsspiel etwas behäbig präsentierte, starteten die Dodesheiderinnen beweglicher ins Spiel. Den körperlich sehr robusten Gastgeberinnen stand eine sichere und aggressive Abwehr entgegen, die wenig gute Wurfchancen zuließ. Auch im Spiel nach vorne fanden die Spielerinnen wieder mehr Schwung, so dass sich durch hohes Tempo im Gegenstoß und gut ausgespielte Angriffe vor allem Sarah mit einer fast hundertprozentigen Trefferquote in die Torschützenliste eintragen konnte. Die erste Halbzeit endete mit einer 13:7 Führung für den SSC.
In der Kabine nahm man sich vor auf keinen Fall kämpferisch nachzulassen und sich nicht auf dem Vorsprung auszuruhen. Dieses Vorhaben konnte in der zweiten Halbzeit gut umgesetzt werden. Der Spielfluss litt auch nach Spielerwechseln nicht, kämpferisch zeigte sich besonders „Aushilfskreisläuferin“ Wencke vorbildlich. Vor vielen Gästefans, denen auch die Tischtennisplatte auf der Tribüne der Schinkelhalle sichtlich Spaß bereitete, wurde der Vorsprung bis zum Endergebnis von 24:14 aus Sicht der Damen ausgebaut.
Am kommenden Sonntag um 17 Uhr soll die Auswärtsserie in Bramsche ausgebaut und Revanche für die Heimniederlage aus dem Hinspiel genommen werden.
Die Frage, ob man am späten Samstag Abend gegen die HSG Osnabrück III einen Punkt verloren oder gewonnen hat, ist wohl genau wie ein halb volles oder leeres Glas die Ansicht des Betrachters. Fest steht, dass den zahlreichen Zuschauern in der „SSC- Arena“ über 60 Minuten ein spannendes Spiel geboten wurde.
Die Damen zeigten sich von Anfang an motiviert und konnten durch eine aggressive Verteidigung zu Beginn der ersten Halbzeit ein kleines Plus an Toren erarbeiten. Vor allem das Tempospiel über die erste und zweite Welle funktionierte wie in der vorherigen Partie sehr gut. Allerdings ließ sich die HSG, die sich seit dem Hinspiel durch erfahrene Spielerinnen verstärkt präsentierte, nicht weiter auf Distanz halten und nutzte kleinere Schwächen in der eigenen Abwehr konsequent aus. So endete die erste Halbzeit mit einer knappen 10:8 Führung für die Damen.
Obwohl man sich in der Kabine vornahm wie in der ersten Halbzeit weiter zu kämpfen, konnte dieses Vorhaben in den ersten 10 Minuten der zweiten Halbzeit nicht umgesetzt werden. Im Angriff präsentierte man sich ohne Zug zum Tor und ideenlos, in der Abwehr mangelte es nun an der nötigen Kraft gegen die individuell sehr starken Spielerinnen des letztjährigen Absteigers. In den ersten Minuten gelang so kein Tor, und die Führung schmolz schnell bis hin zu einem Rückstand von drei Toren. Erst nach einem Time-out besserte sich das Spiel und es gelang der Anschluss, ehrlicherweise aber auch begünstigt durch Überzahlsituationen nach Zeitstrafen und einer wohl unberechtigten roten Karte gegen die HSG durch den teilweise sehr eigenwillig pfeifenden Schiedsrichter. Am Ende der Partie bewiesen die Dodesheiderinnen aber wieder Moral und Kampfgeist, so dass innerhalb der letzten Spielminute die zwei Tore Führung der HSG durch eine offene Manndeckung zum Endstand von 20:20 ausgeglichen werden konnte.
Hätte man das Niveau der ersten Halbzeit halten können, wäre sicherlich mehr als der eine Punkt möglich gewesen, aber durch die schwache erste Phase der zweiten Hälfte und die dann auch stark spielende HSG war eine Punkteteilung an diesem Abend sicherlich gerecht.
Am Donnerstag um 19:45 Uhr ist im Nachholspiel der bisher souveräne Tabellenführer aus Hasbergen zu Gast.
Nachdem das Heimspiel am 08.01. auf Wunsch des Tabellenführers Hasbergen verlegt wurde, startete das neue Jahr mit einem Auswärtsspiel in Eicken. Über diese Spielverlegung konnte man nach dem Verlauf der ersten Halbzeit eigentlich glücklich sein, da man den Dodesheiderinnen die Winterpause klar anmerkte und das Zusammenspiel und die Ballsicherheit durch die personell schmal besetzten ersten Trainingseinheiten des Jahres noch nicht das Hinrundenniveau erreichten.
In den ersten 20 Minuten agierte man in der Abwehr eher undiszipliniert und es mangelte an der nötigen Aggressivität. Vor allem die groß gewachsene Kreisläuferin sorgte im Abwehrzentrum für Gefahr, konnte sich selbst oder die Mitspielerinnen frei sperren und profitierte von Abstimmungsproblemen. Da in der Anfangsphase auch das Zusammenspiel im Angriff noch nicht rund lief und die Fehlerzahl hoch war, führte Eicken schnell mit 3:0. Mit fortlaufender Dauer der Halbzeit konnte der Rückstand aber egalisiert werden und durch endlich clever ausgespielte Angriffe stellte sich auch der Torerfolg zum Halbzeitstand von 7:13 aus Sicht des Gastgebers ein.
In der zweiten Spielhälfte wurde das Spiel überlegen geführt. In der Abwehr konnten durch konsequenteres Verteidigen viele Bälle gewonnen werden, und im Angriff zeigte sich vor allem Klodi sehr variantenreich und torgefährlich. Das Spiel endete mit einem deutlichen 16:25 Auswärtssieg für den SSC.
Am Samstag empfangen die Damen um 20.00 Uhr im Heimspiel den seit 4 Spielen ungeschlagenen Absteiger der letzten Saison HSG-Osnabrück III. Wenn man dieses Spiel gewinnen will, gilt es dann auch in den ersten Spielminuten hellwach zu sein.
Am späten Sonntagabend ging es zum letzten Auswärtsspiel des Jahres zum TV Georgsmarienhütte. Die Personaldecke war im Rückraum sehr dünn, dank der spontanen Aushilfe von Betty hatten die Damen aber wenigstens noch eine Auswechselspielerin auf diesen drei Positionen. Die Dodesheiderinnen trafen auf hoch motivierte Gastgeberinnen, die sich auch trotz größerer Rückstände in den 60 Minuten nie aufgaben und immer wieder herankämpften.
Das Spiel wurde in der ersten Halbzeit sehr geduldig geführt. Spielerisch zeigte man sich im Angriff überlegen und wartete auf gute Wurfchancen, die dann auch meist zum Erfolg führten. In der Abwehr bereiteten aber vor allem die Würfe aus der zweiten Reihe etwas Probleme, so dass die Damen sich nicht mehr als zwei Tore zum Halbzeitstand von 8:10 aus Sicht der Gastgeberinnen absetzen konnten.
Den Damen kam am Anfang der zweiten Spielhälfte die offensiv umgestellte Deckungsvariante des TVG sehr entgegen, so dass schnell sehenswerte Tore herausgespielt wurden und der Vorsprung bis Mitte der Halbzeit auf fünf Tore wuchs. Ab diesem Zeitpunkt merkte man den Dodesheiderinnen aber mehr und mehr den Kräfteverlust durch das eigene hohe Spieltempo an, so dass sich Fehler in der Abwehr häuften und die Gegnerinnen nicht mehr aggressiv genug attackiert wurden. Die Gastgeberinnen konnten so den Vorsprung abbauen und fanden spätestens in der Schlussphase in der starken Torhüterin nach zwei parierten Strafwürfen und mehreren verhinderten klaren Wurfchancen einen großen Rückhalt.
So fiel der Ausgleich in der letzten Minute trotz einer eigentlich überlegen geführten Partie nicht ganz unverdient und das Spiel endete 19:19. Ein Sonderlob hat sich Babsi verdient, die 60 Minuten auf die Zähne biss und in der Abwehr ein überragendes Spiel machte.
Im letzten und sicherlich spannenden Punktspiel 2010 ist am nächsten Samstag um 20.00 Uhr der Tabellennachbar aus Melle zu Gast.
Vor den Weihnachtsfeierlichkeiten der Mannschaft empfingen die Damen in der heimischen „Arena“ den Aufsteiger aus Westerkappeln. Die Mannschaft konnte endlich einmal personell fast komplett antreten und auch Neuzugang Lena zu ihrem ersten Punktspiel für den SSC begrüßen.
Die enttäuschende Niederlage gegen Bramsche war komplett aus den Köpfen der Mannschaft verschwunden und die Gegnerinnen aus Westerkappeln merkten schnell, das an diesem Abend keine Chance bestand den glänzend aufgelegten Gastgeber zu schlagen. Zwar erwiesen sich die jungen Westerkappelner Spielerinnen als sehr wurfgewaltig, jedoch fehlte im Abschluss dabei oft die letzte Genauigkeit oder die Würfe wurden von den Torhüterinnen pariert. Auch die Abwehr der Damen war ab der ersten Spielminute hellwach, so dass schon in der ersten Hälfte viele leichte Tore zum Pausenstand vom 16:6 nach eroberten Bällen fielen.
Die zweite Hälfte verdient ein großes Lob, da die Dodesheiderinnen auch die zweiten 30 Minuten immer torhungrig blieben und trotz der großen Überlegenheit an diesem Tag nie das Tempo aus dem Spiel nahmen. So konnten auch kleinere Abwehrfehler am Ende verkraftet werden. Mit einem für ein Damenspiel sehr hohen Endergebnis von 35:18 endete eine sehenswerte Partie.
Ein Dank der Mannschaft gilt der „Partycrew“ Buba und Klodi, die nach dem Spiel eine schöne und lustige Weihnachtsfeier mit „Glühweinmarsch“ ab der Halle, Essen in der Gaststätte Holling und „Verdauungstanzen“ in der Lagerhalle organisiert haben.
Gegen den TV 01 Bohmte, der in der letzten Saison aus der Landesliga abgestiegen ist, hatten wir keine Chance. Am Ende verloren wir das letzte Heimspiel des Jahres deutlich mit 20:37.
Ohne wichtige Spieler konnten wir das Spiel nur in der Anfangsphase offen halten. Die ersten zehn Minuten sahen die Zuschauer eine hochklassige Partie. Wir standen in der Abwehr sicher und hatten den spielstarken Rückraum des TV gut im Griff. Im Angriff lief der Ball flüssig durch die Reihen und wir kamen zu guten Torchancen. Dadurch blieb das Spiel bis zum Stand von 6:7 für den TV Bohmte offen. Danach nutzten wir selbst beste Torchancen nicht – wie so oft. Zwei Siebenmeter wurden leichtfertig verworfen, zwei Gegenstöße und zwei hochprozentige Chancen von den Außenpositionen. Hätten wir diese Torchancen genutzt, wären wir nicht mit acht Toren Rückstand in die Halbzeit gegangen (8:16). Denn im Handball ist eine vergebene Chance im Angriff meist mit einem schnellen Gegentor verbunden, gerade gegen eine so routinierte Mannschaft wie Bohmte, die ihre Chancen konsequent nutzt.
Unser Plan, das Spiel in der zweiten Halbzeit zu drehen, ging nicht auf – im Gegenteil. Nachdem wir in den ersten fünf Minuten Morgenluft schnupperten, weil Robert Klause die Chancen des TV entschärfte, wies uns der TV schnell in die Schranken. Das Problem war, dass wir uns aufgaben, keine Ahnung, warum wir das taten. In der Abwehr packten wir nicht zu, standen auf dem Platz wie Anfänger, so dass Bohmte nach Belieben kombinieren konnte. Im Angriff spielten wir Standhandball, schlossen zu früh ab und produzierten technische Fehler am laufenden Band. Wenn wir doch mal zu einer Chance kamen, versagten wir kläglich. Nur Einzelaktionen brachten hin und wieder Erfolg, zum Beispiel durch Florian Herdegen im Spiel 1-gegen-1, durch Jan Paul Schniedermann aus dem Rückraum oder durch Martin Lüders von Außen. Die 20:37-Klatsche gegen den starken TV war die logische Konsequenz.
Das letzte Spiel des Jahres haben wir am 12.12.10 um 15 Uhr gegen den TuS Lemförde, der ein ähnliches Punkteverhältnis hat wie wir, so dass für uns nur ein Sieg zählt, wenn wir in der Tabelle nicht abrutschen wollen.
Für den SSC spielten und trafen:
Björn Aßmuth (1), Henning Borgstädde, Simon Glüsenkamp, Florian Herdegen (5), Andreas Horst, Robert Klause (TW), Christian Krömker (3), Martin Lüders (3), Jan Paul Schniedermann (3), Jörg Schwendtner (TW), Julian Vodde (3), Jan Wendte (2)
Gegen die erfahrene Mannschaft des TV Bissendorf-Holte gelang es uns nicht, dieser die unsrige Spielweise aufzudrücken. Statt unser Tempospiel aufzuziehen, mit dem wir den TV hätten schwindelig spielen können, schoben wir eine ruhige Kugel. Der TV Bissendorf konnte seine gemächliche, aber konsequente Spielweise praktizieren, wurde von uns nicht genug unter Druck gesetzt, und gewann am Ende mit 30:26.
Eigentlich war das kampfbetonte Spiel die meiste Zeit offen, zumindest, wenn die Aufmerksamkeit einzig dem Torestand gilt. Keine Mannschaft konnte sich absetzen, mal führten wir, mal der TV. Jedoch hatte man nicht den Eindruck, als würde die Mannschaft des TV die Kontrolle über das Spiel verlieren. Im Gegensatz zu uns blieb sie ruhig und spielte ihren Striemel konsequent herunter. Wir hatten wiederholt starke Phasen, in denen wir den TV unter Druck setzen konnten, gefolgt von Phasen, in denen uns keine vernünftige Aktion gelang. Darin liegt unser größtes Problem: Wir schaffen es nicht, über 60 Minuten konstant zu spielen. Gegen so eine routinierte Mannschaft wie die aus Bissendorf reicht es nicht, phasenweise gut zu spielen. Gegen so eine Mannschaft muss man über 60 Minuten Druck aufbauen.
Das nächste Heimspiel haben wir am 04.12.2010 um 20 Uhr gegen den Landesliga-Absteiger des TV 01 Bohmte.
Für den SSC spielten und trafen:
Björn Aßmuth, Henning Borgstädde (TW), Tobias Brandtönnies (3), Florian Frese (3), Florian Herdegen (4), Bastian Inhülsen (3), Robert Klause (TW), Christian Krömker (6), Philip Landwehr, Martin Lüders, Jan Paul Schniedermann (2), Julian Vodde, Jan Wendte (2), Sascha Zaletel (3)
Gegen den direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt HSG Nordhorn 3 konnte die erste Herren des SSC Dodesheide durch eine gelungene Aufholjagd in der zweiten Halbzeit die nächste zwei Punkte einfahren.
In der Anfangsphase der Partie waren beide Mannschaften auf Augenhöhe: Nachdem Nordhorn 2:0 in Führung ging, konnte der SSC ausgleichen und über die Stationen 3:2, 4:3, 5:5 blieb es zunächst bei einer ausgeglichenen Partie.
Der SSC verteidigte in dieser Phase mit einer „5:1“-Aufstellung mit einem neuen Gesicht in der Mannschaft des SSC auf der Spitze: Sascha Zaletel, der Florian Herdegen ersetzte. Mit 9 Treffern gelang ihm ein starkes Debüt.
Mit dieser Verteidigungsvariante schien der Gegner aus Nordhorn jedoch gut zu Recht zu kommen und konnte viele seiner Angriffe erfolgreich abschließen: Über die Stationen 6:5, 8:6, 10:7, 12:9 konnte die HSG Nordhorn 3 langsam wegziehen. Im Anschluss verwandelte Nordhorn sogar 8 Angriffe erfolgreich in Folge! Es war lediglich der guten Angriffsleistung des SSC zu verdanken, dass der Abstand zur Pause nur 5 Tore betrug: 20:15. Somit war für die erste Herren aus der Dodesheide zu Beginn der zweiten Hälfte noch alles möglich.
Trainer Jochen Meyer stellte die Abwehr auf die „6:0“-Variante um; nun stand der SSC kompakter und die HSG hatte mehr Probleme im Angriff. Über die Stationen 20:16, 22:18, 23:22 arbeitete sich der SSC wieder heran! In diese Phase hinein sah Paul Schniedermann Rot. Doch auch hiervon ließ sich der SSC, wie schon eine Woche zuvor, nicht entmutigen. Zumal hatte bereits auch ein Spieler von Nordhorn Rot gesehen.
Beim Spielstand von 24:24 kippte das Spiel schließlich und der SSC übernahm die Führung! Nun zog der SSC seinerseits der HSG davon. Vor allem Basti Inhühlsen lieferte eine herausragende Leistung ab und wurde bester Schütze mit 11 Toren. Über die Stationen 24:25, 26:27, 27:29, 28:33 war nun der SSC mit 5 Toren in Front. In der Schlussphase konnte der Gastgeber aus Nordhorn über die Zwischenstände 30:34, 31:35 und 32:36 den Abstand zwar noch verkürzen, jedoch war dem SSC der Sieg nicht mehr zu nehmen. Das torreiche Spiel endete 34:37.
Der SSC hat damit 2 wichtige Punkte für den Klassenerhalt eingefahren. Am kommenden Samstag (27.11.2010 um 20:00 Uhr) steht nun gegen Bissendorf/Holte 3 das nächste „4-Punkte-Spiel“ gegen den Abstieg an. Motto: Serie starten! Wir freuen uns auf große Unterstützung von den Rängen in der heimischen Sebastopol-Arena der Dodesheide!
Für den SSC spielten und trafen:
Björn Aßmuth (1), Tobias Brandtoennies (1), Florian Frese (4), Simon Glüsenkamp (1), Bastian Inhühlsen (11/4), Robert Klause (TW), Christian Krömker (4/4), Phillipp Landwehr, Lars Seltrecht, Paul Schniedermann (3), Jörg Schwendtner (TW), Julian Vodde (2), Jan Wendte (1) und Sascha Zaletel (9).
In der Sebastopolarena sollten die nächsten zwei Heimsiegpunkte geholt werden. Aber wie es sprichwörtlich heißt: es kommt anders als man denkt.
Das Spiel gegen die Bramscherinnen sollte auf Augenhöhe ablaufen. Die ersten 10 min der 1. Halbzeit waren geprägt durch zwei stark agierende Abwehrverbunde. Die beiden sehr jungen Schiedsrichterinnen zweigten von Anfang an, wie gerne Sie auf den 7 m Punkt zeigen. So waren die ersten vier Tore unserer 1. Damen auch verwandelte Strafwürfe. Doch leider wurden viele sehr gute Angriffe nicht erfolgreich abgeschlossen. Beide Torfrauen zeigten ihre Klasse und hielten den ein oder anderen sicher geglaubten Torwurf. Unsere SSClerinnen konnten die ihr sonst eigene Schnelligkeit und Flexibilität im Angriff an diesem Abend nicht umsetzen. Demnach gingen die Bramscherinnen auch mit einer 3-Tore-Führung mit 7:10 in die Halbzeit.
Nach dem Wiederanpfiff verschlechterte sich das Spiel unserer Mädels zunächst und sie handelten sich einen 5 Tore Rückstand ein. Doch der Kampfgeist war geweckt – die 1. Damen fand über den Kampf zurück ins Spiel und holte den Rückstand binnen kürzester Zeit auf. Das Spiel war jetzt auf Augenhöhe und wurde spürbar härter. Leider fehlten unseren 1. Damen am Ende das berühmte Quäntchen Glück um noch zu siegen – denn das lag definitiv im Bereich des Möglichen.
Wenn unsere Mädels sich wieder auf das Spielen besinnen und der ein oder andere Spielerinnenausfall kompensiert ist, wird im nächsten Spiel unsere 1. Damen als Sieger vom Platz gehen. Auf Mädels – Ihr schafft das!
Am Wochenende bestätigte sich eine alte Handballweisheit: „Handballspiele werden in der Abwehr gewonnen.“. Die erste Herren des SSC Dodesheide erkämpfte sich am Samstag in heimischer Halle einen verdienten 25:24 Sieg gegen die zweite Mannschaft des TV Cloppenburg.
Der SSC zeigte den favorisierten Gästen aus Cloppenburg von Beginn an, dass der SSC heute nicht leicht zu schlagen sein würde. Nach dem ersten Treffer konnte sich die erste Herren des SSC über die Stationen 1:0, 2:1, 3:2, 4:3 auf 6:3 absetzen. Über die gesamte Spieldauer schaffte es der SSC immer wieder Bälle in der Abwehr zu gewinnen. Vor allem der Block machte den Gästen – auch nach eigener Angabe – erheblich zu schaffen. Darüber hinaus spielte Robert Klause im Tor eine bärenstarke Partie und brachte die Spieler des TV Cloppenburg II ein ums andere Mal zum Verzweifeln. Im eigenen Angriff bestätigte Paul Schniedermann seine starke Leistung der letzten Wochen und wurde auf der „Königsposition“ (= Halb-Links) zum besten Schützen des SSC. Florian Herdegen mit 5 Treffern und Bastian Inhühlsen mit 4 Toren waren weitere Erfolgsgaranten im Angriff des SSC.
Nach der Anfangsphase konnte sich der SSC über die Zwischenstände 7:4, 8:5 und 10:5 sogar auf 6 Tore absetzen (12:6, 13:7, 15:9). Das Spiel war (natürlich) noch nicht entschieden und die Gäste aus Cloppenburg konnten schließlich auf 4 Tore verkürzen (16:12, 17:13). Und dann ein Schockmoment für den SSC! Martin Lüders sah kurz vor der Pause glatt rot! Nachdem er seinen Gegenspieler von hinten angegangen war, zückte der Schiedsrichter die rote Karte. Mit 17:14 ging es dann in die Pause.
Doch wer nun erwartete, dass der SSC in der zweiten Halbzeit den Faden verlöre, wurde enttäuscht. Die erste Herren aus der Dodesheide steckte nicht auf und kämpfte weiter mit Herz um die wichtigen 2 Punkte für den Klassenerhalt. Jedoch verringerte sich der Abstand zwischen den Kontrahenten: Über die Zwischenstände 18:14, 19:15, 20:17 und 22:19 schmolz er kontinuierlich dahin. Es wurde immer hektischer. Die letzten 10 Minuten der Partie waren zudem von einigen Zeitstrafen geprägt. Und die Gäste konnten schließlich zum 22:22 ausgleichen. Doch der SSC ließ sich nicht beirren - die Gäste schafften es nicht in Führung zu gehen. In der Schlussphase konnte der SSC den TV Cloppenburg II dann wieder auf geringem Abstand halten. Über die Zwischenstände 23:22, 24:22, 24:23 und 25:23 näherte sich die spannende Partie ihrem Ende. Den letzten Treffer erzielten die Gäste: Endstand 25:24. Damit blieben die 2 Punkte in der Dodesheide. Sieg für den SSC!
Die kommenden zwei Spiele haben für den SSC doppelte Brisanz: Es geht gegen die direkten Tabellennachbarn aus Nordhorn (am 20.11. um 15:00 Uhr in Nordhorn) und aus Bissendorf-Holte (am 27.11. um 20:00 Uhr in der Dodesheide). Vor allem beim Heimspiel gegen Bissendorf-Holte erhoffen wir uns viel Unterstützung von den Rängen!
Für den SSC spielten und trafen:
Björn Aßmuth (1), Henning Borgstädde (TW), Tobias Brandtönnies (2), Florian Freese (1), Florian Herdegen (5), Bastian Inhülsen (4), Robert Klause (TW), Christian Krömker (3), Philipp Landwehr, Martin Lüders, Paul Schniedermann (6) Jörg Schwendtner (TW), Julian Vodde (3) und Jan Wendte.
Auch die zweite Damenmannschaft des TV Bissendorf-Holte sollte es nicht schaffen die Dodesheiderinnen in der heimischen „Arena“ zu schlagen.
Von der ersten Minute an gelang es den Damen das Spiel zu dominieren, da man sich in der Abwehr aggressiv präsentierte und im Angriff spielerisch die Chancen erarbeitete und nutzte. Der Tabellenletzte Bissendorf fand nicht das rechte Mittel gegen die kompakte Abwehr, und mehrere Würfe wurden auch von den erneut starken Torhüterinnen pariert, wodurch der deutliche Pausenstand von 14:6 absolut verdient war.
Auch in Hälfte zwei konnte die Konzentration aufrechterhalten werden, und vor allem in der Schlussphase gelangen viele einfache Tore durch Tempogegenstöße. Da die Bissendorferinnen am Ende auch durch Verletzungen stark dezimiert waren, konnten die zwei Punkte leicht eingefahren werden, und nur ein einziges Gegentor in der zweiten Halbzeit verdient Anerkennung.
Mit einem deutlichen 25:7 Sieg im Rücken heißt es nun nach vorne zu blicken auf ein sicherlich schweres und spannendes Heimspiel gegen Bramsche am nächsten Wochenende.
Um es vorweg zu nehmen verloren die Damen das Auswärtsspiel in Ankum mit 16:15. Die Vorzeichen deuteten auf ein spannendes Spiel hin, da mit Dodesheide und Ankum der Tabellenzweite auf den Dritten traf. Die Damen mussten auf 3 Spielerinnen verzichten, wodurch es nur wenig Gelegenheiten zum Wechseln gab, aber durch eine gute kämpferische Einstellung sollte sich dieser Nachteil nicht bemerkbar machen. In der ersten Halbzeit zeigten sich die Damen vor allem in der Abwehr sehr stark, und eine im ganzen Spiel überragende Imke im Tor ließ erst in der 13. Spielminute das erste Gegentor zu. Trotz dieser starken Anfangsphase konnte bis zur Halbzeit kein großer Vorsprung erspielt werden, da sich vor allem die Halbspielerin von Ankum als sehr wurfstark erwies und zu einfachen Toren kam. Zur Halbzeit führten die Dodesheiderinnen aber noch mit 2 Toren.
In der zweiten Halbzeit präsentierten sich beide Mannschaften absolut auf Augenhöhe, und es entwickelte sich ein spannender Kampf um die Punkte. Während mit fortlaufender Zeit aber die Kräfte bei den Damen schwanden und die Tore hart erarbeitet werden mussten, gelang der jungen Ankumer Mannschaft viele Treffer durch die 1. und 2. Welle. So wechselte nach etwa 55 Minuten erstmals die Führung zu Gunsten der Ankumerinnen. Die Chance zum Sieg war trotzdem gegeben, aber die nun auch sehr gute Ankumer Torhüterin parierte die letzten 4 Würfe der Damen. Leider trat auch spätestens in der Schlussphase das mit dem Spiel etwas überfordert wirkende Schiedsrichtergespann in den Mittelpunkt, was vor allem die Trainer beider Mannschaften sehr ärgerte. So blieb etwa am Schluss die Chance für den Ausgleich den Dodesheiderinnen verwehrt, da die Schiedsrichter die letzten 15 Sekunden des Spiels brauchten um dreimal einen Freiwurf zu korrigieren ohne die Zeit zu stoppen. Dadurch wurde die Niederlage am Ende sehr ärgerlich, und die Enttäuschung bei den Dodesheiderinnen war sichtlich groß.
Man war sich auf beiden Seiten einig, dass eine Punkteteilung an diesem Tag wahrscheinlich das Gerechteste gewesen wäre, aber trotzdem gratulieren wir natürlich der sympathischen Ankumer Mannschaft zum Sieg und freuen uns auf das Rückspiel.
In der letzten Saison haben wir in Friesoythe eine Klatsche bekommen. In dieser Saison hatte Friesoythe eine Spielgemeinschaft mit Garrel gegründet. Wir mussten befürchten, gegen eine Mannschaft anzutreten, die noch stärker ist als in der letzten Saison. Trotzdem waren wir frohen Mutes und zu Allem bereit. Wir wollten uns nicht wieder aus der Halle fegen lassen, wie in der letzten Saison.
Unsere guten Vorsätze setzten wird um. Das ist längst nicht selbstverständlich, was alle wissen, die sich unsere Spiele regelmäßig anschauen. Nachdem wir recht schnell mit drei Toren zurück lagen, packten wir uns ein Herz, kämpften und konnten schließlich ausgleichen (5:5). Diese Phase war unsere stärkste im ganzen Spiel. Wir gingen sogar in Führung (5:7), konnten diese halten, zwischenzeitlich ausbauen (8:11). Kurz vor Ende der ersten Halbzeit schwächelten wir wieder, so dass Friesoythe ausgleichen konnte (12:12), im Anschluss sogar in Führung ging. Beim Stand von 15:16 endete die erste Halbzeit.
Die zweite Halbzeit begann aus unserer Sicht sehr erfolgreich. Wir konnten unsere Halbzeitführung auf drei Tore ausbauen (16:19). Friesoythe konnte wieder ausgleichen (20:20), weil wir uns eine kurze Schwächephase erlaubten. Bis zur 45. Minute blieb das Spiel ausgeglichen (22:22). Dann brachten wir uns selbst um die Früchte unserer Arbeit. Wir brachten keine einzige vernünftige Aktion mehr zustande. Friesoythe nutzte diese Gelegenheit und zog Tor um Tor davon. Plötzlich lagen wir mit sechs Toren hinten (30:24), kämpften uns wieder auf vier Tore heran (30:26), aber es hatte keinen Sinn mehr. Friesoythe gab nochmal Gas und zog endgültig davon, warf viert Tore, während uns nur noch ein Tor gelang. Das Spiel endete 34:27. Diese Niederlage ist wirklich bitter, weil wir über 45 Minuten auf Augenhöhe spielten, aber am Ende völlig einbrachen und hoch verloren.
Das nächste Spiel ist ein Heimspiel gegen den TV Cloppenburg. Es wird am 13.11.2010 um 18 Uhr in der Sebastopol-Arena angepfiffen.
Für den SSC spielten und trafen:
Henning Borgstädde (TW), Florian Frese (1), Florian Herdegen (7), Andreas Horst (1), Bastian Inhülsen (6), Christian Krömker (2), Philip Landwehr, Martin Lüders, Jan Paul Schniedermann (8), Jörg Schwendtner (TW), Julian Vodde (2), Jan Wendte
Eine vom HSG Barnstorf/Diepholz II größtenteils überlegen dominierte Partie endete zu Hause mit einer enttäuschenden Niederlage für den SSC Dodesheide: 26:39 lautete das Endresultat.
Der SSC eröffnete das Spiel mit einem erfolgreichen Angriff – es sollte über die gesamte Spieldauer die einzige Führung für die Gastgeber aus der Dodesheide bleiben. Bereits hier machten die Gäste aus Barnstorf/Diepholz klar, dass sie zu recht weit oben in der Tabelle der Weser-Ems-Liga Staffel Süd stehen und drehten das Ergebnis zum 1:4.
Angefeuert von den Zuschauern konnte der SSC jedoch mehrere Angriffe erfolgreich abschließen. Im Gegenzug ließen die Gäste fahrlässig ihre Chancen liegen, sodass die erste Herren des SSC Dodesheide wieder zum 6:6 aufschließen konnte! In dieser Phase konnte vor allem Jan Paul Schniedermann (insg. 5 Tore) viele gute Akzente setzen. Der Schock der Anfangsphase schien überwunden. Doch wurden die Abschlüsse der Gastgeber nun zu hektisch und inkonsequent und resultierten häufig in Kontern für die Gäste. Diese verwandelten ihre Chancen ein ums andere Mal eiskalt. Über die Stationen 6:9, 7:12 und 11:15 konnte sich die zweite Mannschaft aus Barnstorf/Diepholz absetzen. Der SSC gab sich jedoch nicht auf und konnte nach dieser hektischen Phase, in der auch der Trainer des SSC Joachim Meyer vom Schiedsrichter verwarnt wurde, wieder zum 13:15 aufschließen! Es schien wieder alles möglich. Doch leider ließ der Pausenpfiff noch auf sich warten und die Gäste überwanden ihre „Schwächephase“ erneut und konnten sich zur Pause auf 5 Tore absetzen: mit 13:18 ging es in die Pause. Vor allem gegen Lenkevicius und Schwegmann (beide mit je 8 Toren) fand der Gastgeber kein Mittel.
Zu Beginn der zweiten Hälfte machte der SSC noch einmal Druck, hatte jedoch Pech im Abschluss. Nach diesem Aufbäumen, lief spielerisch bei SSC nichts mehr. Viele Einzelaktionen prägten nun das Spiel. Die Gäste blieben weiterhin über ihr Konterspiel und über einige sehenswerte Spielzüge brandgefährlich und verwerteten den überwiegenden Teil ihrer Angriffe auch in Tore. Über die Stationen 13:20, 15:22, 17:25 und 19:30 zogen sie davon; das Spiel war entschieden.
Der SSC schaffte es trotz eigener Torerfolge – Florian Herdegen (insg. 6 Treffer) war bester Schütze des SSC - einfach nicht Treffer der Gäste zu verhindern. Diese konnten sich sogar noch weiter absetzen und über die Zwischenstände 20:31, 24:34 und 25:38 endete das Spiel letztlich mit einer 26:39 Niederlage für die erste Herren SSC Dodesheide.
Am 6. November wartet beim HSG Friesoythe die nächste Aufgabe auf die erste Herren des SSC Dodesheide.
Für den SSC spielten und trafen:
Tobias Brandtonnies (1), Florian Freese (4), Florian Herdegen (6/1), Bastian Inhühlsen (2), Robert Klause (TW), Christian Krömker (2/2), Philipp Landwehr (1), Martin Lüders (4), Jan Paul Schniedermann (5), Jörg Schwendtner (TW),), Julian Vodde (1) und Jan Wendte.
Dass nach zwei Wochen Herbstferienzwangspause noch nicht wieder alles klappt, war vorhersehbar. Und dass die Abendspiele zu später Stunde in der Woche nicht gerade die Stärke der SSClerinnen sind, war auch klar. Doch leider zog sich das Spiel über 60 min hin wie Kaugummi!
Einige Angriffe waren sehenswert und wurden super abgeschlossen – doch einige andere waren durch Ideenlosigkeit gekennzeichnet. Zur Halbzeit stand es dann auch lediglich 8:4 für unsere SSC Damen. Die zweite Halbzeit wurde leider noch schlechter und so trennten sich die beiden Mannschaften mit einem doch recht übersichtlichen 11:8. Einziger Lichtblick waren die wenigen super abgeschlossenen Angriffe der 1. Damen des SSC – hierbei konnte man sehen, zu was diese Mannschaft eigentlich fähig ist – und die Torhüter, denen man die Zwangspause überhaupt nicht anmerkte. So bleibt die Hoffnung, dass die Mädels wieder zu sich selbst finden und dies auch in den nächsten Spielen wieder zeigen!
Zum Glück fragt am Ende niemand mehr, wie man gewonnen hat – es zählen nur die 2 gewonnenen Punkte! Also Mädels: Kopf hoch und weiter geht’s – ihr könnt es doch! Es kann nur besser werden
Nach den beiden deutlichen Siegen gegen Eicken und Bohmte ging es erneut auswärts zur HSG Osnabrück III, die größtenteils aus Spielerinnen der abgestiegenen Landesklasse-Mannschaft der letzten Saison besteht. Gegen diese erfahrene Truppe sollten sich die Dodesheiderinnen sehr schwer tun.
Die Vorzeichen standen nicht so gut, da mehrere Spielerinnen angeschlagen in das Spiel gingen und eine Pause auf Grund des kleinen Kaders nur schwer hätte verkraftet werden können, so dass alle Spielerinnen 60 Minuten auf die Zähne bissen. Ein Dank der Mannschaft gilt Rückkehrerin Steffi, die eigentlich die Hinrunde komplett pausieren wollte.
Die Dodesheider Damen fanden schwer ins Spiel. Vor allem die Offensive kam nicht so gut ins Rollen wie in den beiden vergangenen Spielen, und die einstudierte „schnelle Mitte“ führte nicht zum erhofften Erfolg. Da in der Abwehr auch nicht konsequent genug verteidigt wurde, gab es viele Strafwürfe für die HSG, die das Spiel komplett offen gestalten konnte. Zur Halbzeit war das Unentschieden gerecht, wobei die HSG spielerisch „wacher“ wirkte.
In der 2. Halbzeit konnten sich die Damen nach einem Rückstand aber wieder auf ein Unentschieden herankämpfen, und es entwickelte sich eine spannende Partie mit wechselnder Führung. Der „Knackpunkt“ der Partie war eine vielleicht etwas fragwürdige Rote Karte für die starke Halbspielerin der HSG, denn in Überzahl konnten die Dodesheiderinnen sich erstmals mit 2 Toren absetzen. Durch eine nun aggressivere Verteidigung und endlich klar herausgespielte Chancen konnte die Führung die letzten 10 Minuten der Partie weiter ausgebaut werden, so dass die Damen auf Grund der Leistungssteigerung auch verdient mit 20-16 gewannen.
Besonders Steffi, die in der 2. Halbzeit Ordnung und neue Gefahr in das Angriffsspiel brachte, und Lydia, die sich bei mehreren Strafwürfen in der Schlussphase sehr nervenstark zeigte, erwiesen sich als Sieggaranten einer am Schluss gut miteinander kämpfenden Dodesheider Mannschaft. Diesen Siegeswillen gilt es zu bewahren, wenn am nächsten Samstag um 20 Uhr im Heimspiel gegen die Damen aus Gretesch wieder doppelt gepunktet werden möchte.
Nach guter erster Halbzeit im Spiel gegen die HSG Meppen-Twist, in der wir endlich zeigten, dass wir Handball spielen können, brachen wir in der zweiten Halbzeit völlig ein. Am Ende verloren wir 24:36. Nach dieser Niederlage finden wir uns mit 2:6 Punkten am unteren Ende der Tabelle wieder.
Nach der bitteren Klatsche gegen TV Georgsmarienhütte II hatten wir einiges wieder gut zu machen. Dass wir den Willen dazu hatten, zeigten wir gleich zu Beginn des Spiels gegen HSG Meppen-Twist. Besser konnte das Spiel nicht beginnen. Bald führten wir 4:1, weil wir in der Abwehr sicher standen und vorne ebenso sicher kombinierten. Doch das sollte nicht so bleiben. Unsere Abwehr wurde löchriger, das Angriffsspiel geriet ins Stocken. Die HSG konnte ausgleichen. In dieser Phase waren die HSG und wir ebenbürtig. Wiederholt führten wir mit einem Tor. Doch die HSG ließ sich nicht abschütteln. Kurz vor dem Ende der ersten Halbzeit hatten wir beim Stand von 13:13 die Chance zur Führung: Wir hatten den Ball und noch 20 Sekunden Zeit, um den Angriff auszuspielen. Doch wir nutzten die Chance nicht und schlossen überhastet ab. Es blieb beim 13:13. Noch war alles möglich, so schien es.
Doch das war ein Trugschluss. Die ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit verschliefen wir völlig. Plötzlich lagen wir mit neun Toren hinten. Die Abwehr packte nicht zu, wie es noch in der ersten Halbzeit der Fall war. Und die Gäste aus Meppen waren zu stark, als das sie ihre Chancen nicht zu nutzen wussten. Während der HSG einfach alles gelang, klappte bei uns nichts mehr. Fast zehn Minuten warfen wir kein Tor. Wir stellten auf eine 4:2-Deckung um und nahmen die Halbspieler der HSG kurz. Dadurch, so unsere Hoffnung, würde die HSG zu Ballverlusten gezwungen, die wir per Gegenstoß ausnutzen könnten. Das war unsere einzige Chance. Denn schneller als die Gäste aus Meppen waren wir in jedem Fall. Die Idee war gut, die Umsetzung nicht. Weil keiner von uns zupackte und die Absprache nicht funktionierte, war es der HSG ein Leichtes, uns nach allen Regeln der Kunst auseinander zu nehmen. Was sollten unsere Keeper machen, wenn plötzlich ein Spieler der HSG bei sechs Metern frei zum Wurf kam? Für unsere Keeper war das frustrierend. Im Angriff waren wir zu hektisch, agierten überhastet. Statt Spielzüge anzusagen und konsequent zu spielen, statt den Ball laufen zu lassen, beschränkte sich unser Angriffspiel auf Einzelaktionen, mal im Spiel 1-gegen-1, mal aus dem Rückraum mit Gewaltwürfen. Selten spielten wir den Ball mit Druck durch die Reihen, bis sich eine Chance bot. Einige Einzelaktionen waren erfolgreich, die meisten nicht. Wir rieben uns auf! Der Frust wurde größer, wodurch unser Angriffspiel noch hektischer und konfuser wurde.
Das nächste Spiel ist ein Auswärtsspiel, am 02.10.2010 gegen den TV BW Lohne. Nach diesem Spiel haben wir einige Wochen spielfrei. Für unsere Moral wäre es wichtig, gegen Lohne ein gutes Spiel abzuliefern, damit wir gestärkt in die spielfreie Zeit gehen können. So oder so werden wir diese Zeit nutzen! Das nächste Heimspiel haben wir dann am 30.10.2010 um 20 Uhr gegen HSG Barnstorf/Diepholz II. Wir bitten um Eure Unterstützung. Wir brauchen sie dringend!
Für den SSC spielten und trafen:
Björn Aßmuth (2), Florian Frese (5), Robert Klause (TW), Christian Krömker (4), Philipp Landwehr (2), Martin Lüders (4), Jan Paul Schniedermann, Jörg Schwendtner (TW), Lars Seltrecht (2), Julian Vodde (3), Jan Wendte (2)
Im dritten Saisonspiel sollte an die super Leistung vom ersten Heimspiel angeknüpft werden. Coach Basti stellte die Mannschaft im Training auf 1:1 Situationen ein, da die Bohmter Damen bereits in den ersten beiden Spielen eine offene Manndeckung spielten.
So begann auch das Spiel mit einer bereits an der Mittellinie beginnenden offensiven Deckung. Unsere Mädels konnten mit ihrer Schnelligkeit und einer sehr guten Übersicht sowie gut durchdachten Laufwegen bereits nach 5 min mit 0:5 in Führung gehen. Der Bohmter Trainer war so gezwungen bereits zu einem so frühen Zeitpunkt das Teamtimeout in Anspruch zu nehmen. Die Bohmterinnen versuchten durch guten Druckaufbau im Angriff ihre Schnelligkeit auszunutzen. Doch die Abwehr der SSClerinnen stand wie eine 1. Auch die Abwehrumstellung von einer offensiven Manndeckung auf eine 5:1 Abwehr der Bohmterinnen konnte der Offensive unserer 1. Damen nichts entgegensetzen.
Trotz Unterzahl gelang es Ihnen die Führung noch auszubauen und die „Schnitten“ zeigten wie einfach Handball sein kann. So war die 8:18 Führung zur Halbzeit hochverdient.
Doch die Pause hatte zur Folge, dass unsere 1. Damen in den ersten 10 min der zweiten Halbzeit nicht zurückfanden ins Spiel. Die Bohmterinnen kämpften sich unter anderem mit der Unterstützung ihrer Fans zurück ins Spiel und konnten durch doch recht einfache Tore den Rückstand bis auf 5 Tore wettmachen. Daran nahm sich unsere 1. Damen ein Beispiel und die Mädels besannen sich auf ihre Qualitäten im Spiel nach vorne.
Vor allem durch glänzende Einzelaktionen, die mehr als sehenswert waren, und die Unterstützung der mitgereisten Fans, brachten die 1. Damen den hochverdienten 21:30 Sieg nach Hause – so kann es weitergehen!
Fazit: wer noch kein Spiel dieser tollen Mannschaft gesehen hat, weiß nicht, was gut ist! Wir sehen uns beim nächsten Spiel !!!
Eigentlich waren die Vorzeichen gut. Wir waren stark besetzt! Bis auf Björn Aßmuth standen Trainer Joachim Meyer alle Spieler zur Verfügung. Einem Sieg schien nichts im Wege stehen. Doch darin hatten wir uns getäuscht.
Den Spielverlauf im Detail zu rekonstruieren, macht wenig Sinn. Was gäbe es zu berichten? Dass wir mit 30:17 verloren? Dass wir in der ersten Halbzeit nur sechs Tore warfen? Dass wir die letzten Minuten wie geprügelte Hunde über das Spielfeld schlichen, mit hängenden Schultern, ohne Biss, ohne Willen, ohne Kampfgeist? Das war peinlich!
In diesem Spiel passte gar nichts. Die Abwehr war offen wie ein Scheunentor. Georgsmarienhütte gelang es, unsere Abwehr – gefühlte – 20 Mal mit dem selben, einfachen Trick auszuhebeln. Wie die Anfänger fielen wir darauf herein. Im Angriff klappte auch nichts. Wir vertändelten die Bälle, machten technische Fehler, spielten hanebüchene Pässe, die – auf wundersame Weise – nicht ankamen. Wenn wir doch mal Chancen hatten, warfen wir den Ball irgendwohin – über das Tor, neben das Tor, an den Pfosten, an die Latte oder dem Torwart direkt in die Arme – nur nicht ins Tor.
Doch am Schlimmsten: Wir gaben uns auf. Verlieren kann man. Man kann auch hoch verlieren. Das gehört zum Sport dazu. Doch die entscheidende Frage ist, wie man verliert. Wie man es nicht macht, haben wir gegen Georgsmarienhütte eindrucksvoll gezeigt. Keiner, weder die Spieler auf dem Feld, noch die auf der Bank, zeigte ansatzweise den Willen, etwas zu bewegen. Die Gesichter waren lang, die Schultern schlaf, die Stimmung mies.
Nun ist guter Rat teuer! Wir haben bis zum nächsten Spiel eine Woche Zeit. Ob wir bis dahin etwas bewegen können, wird sich am 25.09.2010 zeigen. Dann spielen wir um 16 Uhr in der Sebastopol-Arena gegen HSG Meppen-Twist. Überzeugt Euch selbst!
Für den SSC spielten und trafen:
Tobias Brandtönnies (2), Florian Frese (1), Simon Glüsenkamp, Florian Herdegen (2), Bastian Inhülsen, Robert Klause (TW), Christian Krömker, Philipp Landwehr, Martin Lüders (1), Jan Paul Schniedermann (1), Jörg Schwendtner (TW), Lars Seltrecht (3), Julian Vodde (3), Jan Wendte (4)
Gegen den Lokalrivalen aus Gretesch gewannen wir das erste Spiel der Saison. Nach hart umkämpften 60 Minuten endete das Spiel 30:27 für uns.
Vor dem Spiel konnte man es spüren: Wir waren heiß! Nach der Klatsche gegen Melle im ersten Saisonspiel wollten wir gegen Gretesch zeigen, was in uns steckt. Und das gelang. Recht schnell führten wir 6:2. Doch so gut ging es nicht weiter. Gretesch konnte den Rückstand egalisieren, plötzlich stand es 9:9, weil wir in der Abwehr pennten und vorne die Chancen nicht nutzten. Dass Florian Frese in der 20. Minute die Rote Karte sah, brachte uns zusätzlich aus dem Rhythmus. Bis zur Halbzeitpause blieb das Spiel offen. Zwar führten wir immer wieder, konnten uns aber nicht absetzen. Beim Stand von 15:14 wurden die Seiten gewechselt.
Die zweite Halbzeit begann, wie die erste geendet hatte – hektisch, fahrig und hart umkämpft. Beim Stand von 18:18 begann eine Phase, in der wir – endlich – vernünftig spielten. So konnten wir uns auf drei Tore absetzen. Das lag vor allem an Florian Herdegen, der auf der Mittelposition auftrumpfte, die Abwehr der TSG im Spiel 1-gegen-1 schwindelig spielte, insgesamt zehn Tore warf und so zum Matchwinner avancierte. Die Führung hielten wir bis zum Ende. Und so konnten wir am Ende den ersten Sieg der Saison einfahren.
Hoffentlich folgen noch weitere Siege – vielleicht schon im nächsten Spiel am 18.09.2010 in Georgsmarienhütte. Das nächste Heimspiel haben wir am Samstag, den 25.09.2010 in der Sebastopol-Arena. Los geht es um 16 Uhr.
Für den SSC spielten und trafen:
Björn Aßmuth (3), Tobias Brandtönnies (2), Florian Frese, Florian Herdegen (10), Bastian Inhülsen (3), Robert Klause (TW), Christian Krömker, Philipp Landwehr (1), Martin Lüders (5), Jan Paul Schniedermann (3), Jörg Schwendtner (TW), Julian Vodde, Jan Wendte (3)
Nach der enttäuschenden Niederlage gegen „Angstgegner“ Hasbergen im ersten Saisonspiel galt es in der heimischen „Arena“ die ersten Punkte der Saison einzufahren. Unter der Woche wurde beim Training vor allem Wert auf die individuelle Torgefahr im Angriff gelegt, was sich im Spiel auszahlen sollte. Gegen stark dezimierte Eickener, die erst passend zum Anpfiff ihre Mannschaft komplettieren konnten und ohne Auswechselspieler agieren mussten, stand den Damen aber an diesem Tag kein ebenbürtiger Gegner entgegen. Ein Sonderlob gilt dem Fairplay-Gedanken der Dodesheiderinnen, da sich die Mannschaft vor dem Spiel in der Kabine entschied auch in „Unterzahl“ das Spiel zu bestreiten, falls Eicken nicht genug Spielerinnen hätte aufbieten können.
Im Spiel galt es stets die Konzentration zu bewahren, da die Gastmannschaft darauf bedacht war im Angriff lange den Ball zu halten. Mit fortlaufender Spieldauer wurde die aggressive Abwehrarbeit aber mit vielen abgefangenen Bällen belohnt, so dass durch Tempospiel schnell ein deutliches Plus an Toren zu Buche stand. Auch im Angriff agierten die Dodesheider Damen viel torgefährlicher als im ersten Spiel und das Training fruchtete in vielen Toren nach erfolgreichen 1-1 Situationen. Dank eines komfortablen Vorsprungs konnte die Spielzeit gerecht auf alle Spielerinnen verteilt werden, und am Ende wurde ein deutlicher 28:14 Erfolg gefeiert.
Nun gilt es den guten spielerischen Eindruck zu bewahren, wenn es am nächsten Sonntag zum schweren Auswärtsspiel nach Bohmte geht.
Selbstbewusst gingen wir in das erste Spiel der Saison. Nach intensiver Vorbereitung und Siegen in den Vorbereitungsspielen war unser Selbstbewusstsein groß. Wir träumten davon, oben mitzuspielen, von Sieg zu Sieg zu eilen. Entsprechend optimistisch traten wir auf. Doch dieser Optimismus erhielt schon im ersten Spiel einen Dämpfer. Denn gegen HSG Grönegau-Melle, mit denen wir uns schon in der letzten Saison heiße Duelle geliefert hatten, verloren wir recht deutlich 35:24. Wir waren zurück auf dem Boden der Tatsachen.
Denn wir offenbarten Schwächen, „Baustellen“, an denen wir in den nächsten Wochen weiter arbeiten müssen. Die Abstimmung ist ein Beispiel für eine solche „Baustelle“. Das liegt nicht nur an den neuen Spielern, die zu uns gewechselt sind. Dass es da zu Abstimmungsproblemen kommt, verwundert nicht. Jedoch ist auch die Abstimmung in der restlichen Mannschaft, zwischen Spielern, die zum Teil seit Jahren zusammen spielen, nicht optimal. Das macht sich in Angriff und Abwehr wie auch im Spiel nach vorne bemerkbar.
Die HSG Grönegau-Melle war nicht so viel besser, als es das Ergebnis vermuten ließe. Ihr gelang es, sich konsequent Chancen zu erarbeiten und zu nutzen – im Gegensatz zu uns. Abermals wurde uns zum Verhängnis, was als unser größtes Manko gilt: die Chancenauswertung. Beste Chancen nutzten wir nicht, ob Gegenstöße, ob Würfe von Außen aus bester Position, ob unbedrängte Würfe aus dem Rückraum – wir trafen alles, nur nicht das Tor.
Der Spielverlauf ist mit wenigen Worten zusammengefasst. Die erste Halbzeit war ausgeglichen. Nachdem wir zu Beginn führten, drehte die HSG das Ergebnis und erspielte sich einen 2-Tore-Vorsprung, der zwischenzeitlich zu einem 4-Tore-Vorsprung wuchs, dann wieder dahin schmolz. Beim Stand von 17:14 für die HSG wurden die Seiten gewechselt. In der zweiten Halbzeit baute die HSG ihre Führung konsequent aus. Beim Stand von 22:17 hatten wir prinzipiell noch die Möglichkeit, das Spiel zu drehen. Voraussetzung war eine Steigerung. Jedoch blieb diese aus – im Gegenteil. Die HSG erzielte fünf Tore in Folge, uns gelang dagegen kein einziges Tor. Plötzlich stand es 27:17 für die HSG. Damit war das Spiel entschieden. Am Ende war es einige Male Bastian Inhülsen, der sich den Ball schnappte und ins Tor hämmerte. Seine Tore konnten nicht mehr die Wende bringen. Dazu war es zu spät.
Den Saisonstart haben wir uns mit Sicherheit anders vorgestellt. Doch die Gelegenheit, unsere Träume zu verwirklichen und es besser zu machen, haben wir am 11.09.2010 im ersten Heimspiel der Saison gegen die TSG Burg Gretesch. Anpfiff ist um 20 Uhr in der Sebastopol-Arena.
Für den SSC spielten und trafen:
Björn Aßmuth (3), Tobias Brandtönnies, Florian Frese (3), Simon Glüsenkamp (1), Bastian Inhülsen (6), Robert Klause (TW), Christian Krömker (2), Philipp Landwehr (2), Martin Lüders (1), Jan Paul Schniedermann (1), Jörg Schwendtner (TW), Julian Vodde (2), Jan Wendte (3)
So, endlich ist es wieder soweit – die neue Saison steht in den Startlöchern. Die Zeit, in der wir uns fragen, was wir am Wochenende machen, hat endlich ein Ende – wir spielen Handball. Das wird auch Zeit. Darauf haben wir uns seit Wochen vorbereitet. Jetzt wird sich zeigen, was wir können.
Wir treten an in der neu formierten Weser-Ems-Liga Süd. Diese Liga hat die Landesklasse ersetzt, in der wir letzte Saison angetreten sind. Im Vergleich zur Landeklasse ist die Weser-Ems-Liga stärker geworden, da einige starke Mannschaften aus der Landesliga abgestiegen sind. So fällt es uns schwer, Prognosen zu unserem Abschneiden zu treffen. Wir sind optimistisch.
Das verdanken wir unter Anderem den drei Neuzugängen, die uns verstärken. Neben Florian Herdegen und Tobias Brandtönnies, deren Wechsel schon zum Ende der vorherigen Saison feststand, ist auch Torwart Jörg Schwendter zu uns gewechselt. Alle drei haben sich gut eingelebt und sind vollwertige Mitglieder der Mannschaft.
Nach einem Monat Sommerpause, die ganz im Zeichen der Fußball-WM stand, begann Mitte Juli die Vorbereitung auf die Saison. Zunächst galt es, Kondition aufzubauen. Daran mangelte es in der vorherigen Saison beizeiten. Das sollte sich ändern. Darum trafen wir uns mindestens zweimal in der Woche zum Laufen. Abwechslung brachten zwei Einheiten Spinning, die wir Dank der freundlichen Unterstützung des SSC Dodesheide in Anspruch nehmen konnten, und zwei Einheiten Schwimmen. Gekrönt wurde unsere Vorbereitung mit einem Trainingstag Mitte August, den wir genutzt haben, um unsere Abstimmung zu verbessern und taktische Varianten zu erproben. Gelegenheit, Abstimmung und Taktik zu verfeinern, boten uns drei Trainingsspiele – gegen den Landesligisten HSG Osnabrück, den THC Westerkappeln und die A-Jugend-Oberliga-Mannschaft der HSG Osnabrück. Alle Spiele haben wir gewonnen, zum Teil deutlich. Darum starten wir selbstbewusst in die Saison. Gerade im Angriff sind wir sehr vielseitig besetzt und harmonieren gut. In der Abwehr gibt es noch Probleme. Die werden wir – soviel ist sicher – im Laufe der nächsten Spiele abstellen. Denn wie könnte das besser gehen, als durch Praxis...
Wir alle freuen uns auf die kommende Saison. Das erste Heimspiel haben wir am 11.09.2010 um 20 Uhr in der Sebastopol-Arena gegen den Lokalrivalen TSG Burg Gretesch. Wir freuen uns auf dieses Spiele, ebenso wie auf Euch: Wir laden Euch alle herzlich ein, das Spiel anzusehen. Wir versprechen Euch sehenswerten Handball...