Punkt 11 Uhr geht es los an der Schützenstraße in Suddendorf bei Schüttorf. Das Fußball-System versagte hier, mit einer unbekannten Zieladresse, sodass eigene Navigation und SuSa-Webseite helfen. SuSa nennt sich der heutige Gegner, SV Suddendorf-Samern, verkürzt. Die zuverlässige Abwehr beim SSC bleibt unverändert. Kann am Muttertag der sechste Sieg in Folge gefeiert werden? Schiedsrichter Karakus gibt den Ball bei sonnigem Maiwetter frei.
Sonja beim 1:0 schneller…
Die verletzte Sonja Rohe ist heute wieder dabei und hilft mit Getränken bei steigenden Temperaturen. SuSa-Kapitänin, Hesping, nimmt noch mal Nasenspray, da ihre Erkältung noch nicht ganz überstanden ist. Gut Luft bekommen die SSC-Außen, Sonja Sydekum und Anke Düttmann, von der ersten Minute an. Sie machen Tempo und sorgen für schöne, schnelle Angriffe. Der erste gefährliche Torschuss (Flanke Anke) von Melanie Börger (12.) geht aber daneben. Besser trifft Sonja Sydekum als sie einen langen Ball noch vor der Torfrau erreicht (15.). Ihr erstes Tor feiert sie besonders. Nicole kann Anke anspielen, ihr Schuss geht knapp neben das Tor. Sonja fliegt mit dem Ball (Flanke Kathrin) die Linie entlang und flankt auf Anke. Sie verfehlt das Tor knapp.
Wenig Fehler beim SSC…
„Haut die Bälle raus!“ fordert SuSa-Trainer Kerkhoff, als der SSC nicht locker lässt und Janina sogar einen Weitschuss probiert. Julia Pohlmann (SuSa) bekommt aus kurzer Distanz den Ball an den Kopf und muss behandelt werden. Saskia Kocher spielt für sie. Nicole Jörling versucht es von 20 Metern. Die Torfrau kann den Ball nicht festhalten und Anke kommt eine Sekunde zu spät. Kathrin Bookholt (SuSa) fällt immer wieder mit guten Pässen auf. Sie wartet auf SSC-Fehler und schaltet sich auch in den Angriff ein. In der 38. Spielminute ist sie fast erfolgreich, wenn nicht Laura im SSC-Tor, schnell mit dem rechten Bein zur Ecke klärt. Bookholt lässt Britta stehen, weiter auf Wagner, die prallt mit Laura zusammen. Beide können aber weiter spielen. Bin gespannt auf die zweite Halbzeit.
Bookholt macht den Ausgleich…
Zur Stärkung gibt es für die drei SSC-Anhänger Salzgebäck von Hartmut. Trikotwechsel? Ruckzuck ist die wärmende Wäsche ausgezogen und das rote SSC-Trikot sitzt wieder bei dem schönen Wetter. Zu Beginn der zweiten Hälfte muss Laura mehrmals alles riskieren um den Vorsprung zu halten. Dann eine Ecke für die Gastgeberinnen in der 60. Spielminute. Der Ball kommt zu Rahel Norgall und sie knallt von 20 Metern an die Torlatte. Soll die SSC-Abwehr mehr Sicherheit bekommen? Jedenfalls kommt jetzt Christina Lanwert für Kathrin Slowinski. Die SSC-Damen jetzt in der Hälfte von Suddendorf-Samern. Anke, Sonja und Nicole im SuSa-Strafraum. Sie spielen alle aus. Melanie trifft nicht. Dann die 69. Spielminute. Ein SuSa-Freistoß von der Mittellinie. Und wer macht das Tor bei SuSa? Bookholt ist zur Stelle und kann den Ausgleich zum 1:1 erzielen, während der SSC eigentlich dem zweiten Tor näher war. Leider muss Bookholt verletzt ausscheiden und wird durch Varenau ersetzt.
Kathrin in den Winkel…
Anne klärt und der Ball kommt zu Sonja. Den Schuss kann die SuSa-Torfrau klären. Es geht mit einem SSC-Angriff weiter. Kathrin Sommer macht sich ein Geschenk zum Muttertag. Sie steht an der Strafraumgrenze und kann einen Schuss in den Winkel abziehen. Der Ball bleibt eine Sekunde im Tordreieck kleben so platziert ist der Ball gekommen. Dann liegt er im Tor und die SSC-Damen liegen sich vor Freude in den Armen (81.). Der Ball kam von der linken Seite, wo Anke Düttmann keinen Ball verloren gibt. Laura unterläuft eine Flanke, Varenau verpasst aber auch, da sie von Janina gestört wird. Janina verletzt sich dabei, kann aber nach kurzer Behandlung weiter machen. Anke spielt Nicole an. Sie spielt alle aus. Der Sechszehner ist ihr Wohnzimmer. Der Ball kommt zu Sonja und sie knallt den Ball unter die Latte zum 3:1 für Dodesheide in der 86. Spielminute. Vanessa kommt zum Kurzeinsatz und Sonja über die Latte.
Hausaufgaben gemacht…
Die SSC-Damen haben wieder ihre „Hausaufgaben“ gemacht. So hat es Coach Harder vor dem Spiel gefordert. Nicht aufgeben! Das Glück geht schnell zum anderen Verein. Als Beispiel hatte er das Endspiel der Damen, Frankfurt gegen die Bayern, angeführt. Am kommenden Sonntag ist kein Endspiel. Deswegen kommen wir alle zum Damenspiel gegen Spelle/Venhaus um 10.45 Uhr – Vielleicht mit Carina, die mitten in der Ausbildung steckt. © w.sp.
„Nah der Küste…“
Eigentlich kann man immer der Hase folgen. In Haselünne überqueren wir den Fluss und nach 80 km sind wir in Klein Berßen. Anwohner winken uns durch, da sie wissen, wo wir hin wollen. Nicht viel los in der 2500 Einwohner-Gemeinde. Aber dann die Sportanlage! Sportplätze mit Tribüne, Umkleideräume vom Feinsten, Schiri-Raum mit PC und Dusche! „Wir sind hier näher der Küste“, meint eine SSC-Spielerin/Wetterfee über den kalten Wind hier im Emsland. Alle Zuschauer und SSC-Reservistinnen verkrümeln unter die geschützten Tribünenplätze.
Witte kann fangen…
Die Berßener Damen ganz in rot. Beim SSC werden die schwarzen Hemden übergezogen, die bis vor dem aktuellen Spiel, vier Siege in Folge gebracht haben. Sonja spielt auf der rechten Seite ihre Gegenspielerinnen aus. Immer wieder geht es bis zur Torauslinie, ihre Flanken kommen in Serie. Nach sieben Minuten jubelt der SSC-Anhang. Eben eine dieser Flanken erreicht Melanie Börger. Sie gibt weiter auf Anke Düttmann. Zu überrascht kommt die Kugel und die Torfrau Witte kann fangen. Berßener Angriffe kommen immer wieder gefährlich. Die SSC-Abwehr ist noch nicht auf die schnellen Angriffe eingestellt. Nach 20 Minuten kann Nicole Jörling alle Gegnerinnen stehen lassen. Ihr Torschuss kann auch gehalten werden.
1:0 – wieder Börgi…
Der SSC steht jetzt hinten besser und Anne Kues kann ihre bekannten Ausflüge nach vorne starten. Hinten lassen Britta Sürken und Janina Cooper nichts anbrennen. Und tatsächlich ist diese Drangperiode erfolgreich. Melanie kann angespielt werden und das 1:0 für den SSC fällt nach 26 Minuten. Die Flanke kam von Sarah Nowitzki, die als Verteidigerin auch lange Wege nicht scheut. Und immer wieder Laufwunder, Sonja Sydekum, auf rechts. Anne hilft mit und Nicole lässt sich dann fallen. Chancen für Melanie, Abseits? Zuschauer haben von der Tribüne die beste Sicht. Referee Lübbers aus Haren pfeift zur Pause.
2:0 – wieder Börgi…
Die zweite Hälfte beginnt mit Nieselregen. Für Kapitänin, Christina Lanwert, kommt, wie abgesprochen, Kathrin Sommer. Bei Berßen kommt De-Came für Telkmann. Beim SSC kommt Laura aus dem Tor gelaufen und wirft sich kurz vor der Strafraumlinie auf den Ball. Fehler in der Abwehr ahnt sie wohl schon im Voraus. Britta Sürken holt sich gelb ab. Berßen drängt immer wieder vor das SSC-Tor. Doch der SSC kann jubeln, als Melanie bei einem Konter ihr zweites Tor macht (57.). Leider verletzt sie sich dabei und macht Platz für Eva Weyer. Kathrin Sommer zieht ab. Janina steht vor dem Tor und lenkt den Ball neben den Pfosten. Das wäre es gewesen.
Ein Ballkontakt, ein Tor – Luzia…
Noch 15 Minuten. Berßen greift an. Kathrin und Laura müssen klären. In der 86. Spielminute sind sie aber machtlos, als Anne Jansen den Anschlusstreffer erzielt. Die Berßener feiern ihr erstes Tor seit Ende März. Beim SSC kommt Luzia Berhues für Carina Lamping zu ihrem Kurzeinsatz. Das Spiel ist immer noch nicht entschieden. Berßen bringt noch mal die ausgeruhte Stürmerin Voß. Aufregung im schönen Stadion: Verletzung? Abseits? Das kann Luzia doch egal sein. Sie bekommt den Ball von Sonja passend vorgelegt. Kein Pfiff unterbricht das Spiel. Also versucht sie es von zwanzig Metern, fast aus dem Stand. Der Ball flattert oben in den Winkel zum 3:1 für die Harder-Mädels. Noch lange muss Luzia Hände schütteln in dem schwarzen Trikot mit fünf Siegen in Folge.
Sie haben um die drei Punkte gekämpft…
Nach dem Spiel können die Berßener Damen, um Trainer Stephan Hüning, schon wieder lachen. Sie lieferten ein gutes Spiel gegen die besseren Gäste aus Osnabrück ab. Tobias Harder (SSC-Trainer) hatte es vor dem Spiel vorhergesagt: „Sie werden um die drei Punkte kämpfen und uns das Leben schwer machen“. Schade, wenn die sympathischen Emsländerinnen die Liga verlassen müssen.
© w.sp.
Nach den letzten drei Auswärtssiegen in Folge, schwört Damen-Coach, Harder, seine Mädels darauf ein, sich nicht auf den Lorbeeren auszuruhen, nur weil ein vermeintlicher Abstiegskandidat zum Sonnenhügel kommt. „Wir müssen heute gewinnen, sonst sind die auswärts gewonnenen Punkte nichts wert". Kathrin Sommer muss ersetzt werden und die operierten Nadine und Sonja sind gespannte Begleiterinnen der Begegnung. Das Trikot von Denise liegt auch noch im Koffer. "Wir brauchen den Eiskoffer!", fleht Judith um Hilfe, da Torfrau Laura in einer schiefen Abflussfliese umgeknickt ist. Mit Eis und ihrer mentalen Stärke ist sie schnell wieder in den Schuhen und steht von Anfang an im SSC-Tor.
Carina ins Eck…
Mit Anne, Sarah, Britta und Kapitänin Christina ist hinten die beste Abwehr der Liga (1,5 Gegentore pro Spiel) bereit. Laura steht arbeitslos am Sechszehner. Die gelernte Linksverteidigerin, Anke Düttmann, öffnet das Spiel mit schnellen Vorstößen auf der linken Seite (Foto). Auf der rechten Seite nicht mehr wegzudenken, Sonja Sydekum, die auch das 1:0 einleitet. Die Flanke verpasst erst Anke aber Carina Lamping knallt den Ball oben ins Toreck nach 22 Minuten. Auch Melanie Börger ist immer wieder in der Spitze, wird von Nicole geschickt, kann schießen, doch noch zu schwach.
Mehr bewegen…!
Bentheims Kapitänin, Feseker, verletzt sich im Gesicht, ist aber später wieder dabei, da sie nicht viel Auswechselspielerinnen haben. Dodesheide spielt überlegen. Laura selten am Ball. Vor der Halbzeit wird die SG aus der Grafschaft noch mal stärker. Freistöße von Kohlenberg sind immer gefährlich. „Nicht stehen bleiben, zeigen, Bewegung!“ rüttelt Coach Harder die Mädels wach. Anne holt sich wegen Handspiels gelb ab. Die Sonne versucht durchzukommen und der Kaffee von Ede und Jaqueline wärmt von innen zur Halbzeit, die der sehr gute Schiedsrichter, Thomaschefsky aus Dissen, jetzt anordnet.
Die SSC-Abwehr schwimmt…
Sarah kann die Stürmerin kurz vor dem Strafraum unsanft bremsen und holt sich gelb ab. Den Freistoß schießt Jana Imming unhaltbar hoch an den Innenpfosten. Von da springt er zum 1:1 Ausgleich in das SSC-Tor (52.). Auch Feseker will eine Resultats Verbesserung – trifft aber nicht richtig. Harder wechselt und bringt die schnelle Kathrin Slowinski für die Torschützin Carina Lamping. Es fängt an zu regnen und die SSC-Abwehr schwimmt. Noch eine halbe Stunde Zeit.
The winner is Börgi…
Auch Eva Weyer soll für Christina für neuen Schwung nach vorne sorgen. Kathrin schießt die Torfrau an. Die Sonne lässt sich blicken und die SSC-Mädels werden besser. Noch zwei Minuten. The winner is Börgi! Kathrin flankt und Melanie Börger (Foto) trifft den Ball. Eine Gästespielerin versucht noch zu klären, doch das 2:1 für den SSC ist nicht mehr zu verhindern. Nach einem spielfreien Wochenende, mit Tanz in den Mai, geht es am 06.05. um 15 Uhr zum Tabellenletzten, Eintracht Berßen – bitte nicht wieder soo spannend! © w.sp.
Die Reservefußballerinnen (Kreisliga Diepholz) der Landesligamannschaft waren am Sonntag, 26.02., Gäste am Sonnenhügel. In einem ansehnlichen Fußballspiel gewannen die Dodesheider mit 2:1. Im Nieselregen der ersten Halbzeit war das Spiel ausgeglichen. 16 Spielerinnen konnte SSC-Coach, Harder, in dem Test einsetzen. Die ersten Sonnenstrahlen, wie auch das verbesserte Spiel von beiden Seiten, taten dem Vorbereitungsspiel gut. „Es fehlt noch die Spritzigkeit“, war SSC Co-Trainer, Hansi Wiese, nicht unzufrieden.
Kaffee per Taxi und Denise steht richtig…
Da es am Platz keinen Kaffee gab, machten sich Sven und Werner kurzerhand auf den Weg nach „Cafe Wellmann“ und auch das Problem war gelöst. Nach dem 0:0 der ausgeglichenen ersten Halbzeit, machten die Gäste im zweiten Durchgang anfangs Druck und schafften das 1:0. Dodesheide nahm dann das Heft in die Hand. Es dauerte aber bis eine Viertelstunde vor Schluss als Kathrin, Nicole und Melanie den Ball nicht einschießen konnten aber Denise machte sich vor dem Pfosten lang und konnte dem Roller von Melanie die richtige Richtung zum 1:1 geben. In der gleichen Minute kam der Ball zu Nicole und von 20 Metern konnte sie zum 2:1 Führungstreffer und verdienten Endstand einschießen. © w.sp.
Nach dem hart umkämpften 2:1 gegen Nahne/Schölerberg und dem schweren 1:1 Unentschieden gegen Gretesch II ging nicht mehr viel.
Bei der 1. inoffiziellen Damen Hallen-Meisterschaft der beiden Osnabrücker Fußballkreise (Masters für Frauen) errangen die SSC-Mädels einen guten vierten Rang. Im Halbfinale stolperten die Dodesheider am späteren Sieger, Piesberger SV, mit 0:2. Im Neunmeterschießen um den dritten Rang, hatten die Glaner (1:3 gegen Gretesch) die besseren Nerven. Im Endspiel besiegten die Pyer Damen den Favoriten, TSG Burg Gretesch, mit frischem Auftreten nach sechs Stunden-Fußball-Marathon, in der gut besuchten Wallenhorster Halle, mit 4:2.
Sonja in den letzten Sekunden…
Die Spiele des SSC: Nachdem es gegen Gretesch I, nach 1:0 SSC-Führung (1:4) nichts zu gewinnen gab, hofften alle SSC-Anhänger auf ein besseres Ergebnis gegen die OSC-Damen, die ihr erstes Spiel auch verloren hatten. Der SSC geht auch gleich schnell mit 1:0 in Führung. Aber ein Abwehrfehler von Vanessas Abwehrfrauen und der 1:1 Ausgleich ist nach 6 Minuten fällig (Foto). Beide Mannschaften wollen den ersten Sieg. Auch Sonja. Sie kann die Uhr nicht sehen, aber die Schlussmusik hören. Noch 50 Sekunden. Von links haut sie den Ball zum 2:1 in das OSC-Tor. Aufatmen bei den Dodesheidern.
Unentschieden gegen Glane…
Im letzten Spiel der Vorrunde trifft der SSC auf TuS Glane. Mit einem 0:0 gegen Gretesch ließen die Gegnerinnen aufhorchen. Beide Mannschaften begnügen sich mit einem 0:0 und sind in den Viertelfinalspielen.
Die Abwehrspielerinnen treffen…
Im Viertelfinale wartet der höherklassige SV Kettenkamp auf die SSC-Mädels. In der 4. Spielminute freut sich die fleißige Anke Düttmann über ihr 1:0. Der SSC ist nicht zu halten. Sonja knallt den Ball gegen die Bande und Carina den Abpraller mit voller Wucht über das Tor. Noch drei Minuten. Plötzlich ist Sarah da und es steht 2:0. SSC-Torfrau, Laura Rodriguez verletzt sich beim Rettungsversuch an der Schulter. Vanessa muss gleich wagemutig retten. Kathrin Slowinski verletzt sich an der Leiste. Ein Heber von Sonja Sydekum wird gehalten. In der letzten Minute doch noch der 1:2 Anschlusstreffer in diesem guten Frauenspiel.
Favorit Pye ohne Schwächen…
Die Halbfinalpaarungen sind: Piesberger SV gegen Dodesheide und Gretesch gegen TuS Glane. Pye stürmt und zweimal rettet der Pfosten. Laura ist wieder im Kasten und hält reaktionsschnell. Kaum Chancen für den SSC. Ein Flachschuss nach 9 Minuten ins lange Eck und die Piesberger Führung ist da. Immer wieder Laura. Letzte Minute. Laura muss wieder herauslaufen, der Ball findet aber den Weg in die lange Ecke zum 2:0 Endstand für die favorisierten Pyer Mädels.
Beim Neunmeterschießen nicht treffsicher…
Noch ein gutes Spiel gegen TuS Glane um den dritten Platz zeigten die SSC-Damen zum Abschluss. Leider gelang kein Torerfolg, sodass ein Neunmeterschießen die Entscheidung bringen muss. Hier hat Glane die besseren Torschützinnen beim 3:1-Erfolg. Der vierte Platz für die SSC-Frauen kann sich sehen lassen. © w.sp.
Hallen-Doppelkopf und zufriedene Anne…
Bevor ich mich mit der Organisatorin, Anne Kues, unterhalte, bleibe ich an einem Tisch mit sieben jungen Damen stehen. Sie spielen Doppelkopf beim Hallenfußball. Den Namen von der Gruppe erfahre ich nicht. Aber für das Foto werden die Karten weggelegt. „Wir sind in der Vorrunde unerwartet ausgeschieden. Als Gastgeber würden wir gerne länger spielen. Ich habe das Gefühl, dass sich die Mannschaft schont“, ist Annes Eindruck nach einer Zwischenbilanz der SSC-Damen. Über das Hallenspektakel selber: „Ich freue mich über die vielen Besucher und die gute Stimmung“. Danach begibt sich Neu-Ehefrau Anne in die Skiferien.
Mannschaft wird ausgelost…
Der Vorjahressieger Germania Hauenhorst, ist in der glücklichen Lage, zwei Nationalspielerinnen aus Namibia, in ihren Reihen zu haben. Sie absolvieren ein soziales Jahr in der Nachbarstadt Rheine. Die fröhlichen Gesichter in den dunklen Trikots erkenne ich wieder. „Wir losen die Mannschaft aus, können uns knipsen“. Und tatsächlich werden die Lose aus einem Umschlag gezogen und die Position steht fest.
Hauenhorst und Recke ohne Gegentor…
Zu den Spielen: Der Vorjahressieger, Hauenhorst und TuS Recke haben sich ohne Gegentor in die Endrunde gespielt. Nun müssen sie kurz vor Mitternacht gegeneinander antreten. Hauenhorst drängt TuS Recke in die Defensive. Hauenhorst wechselt komplett. Recke neben das Tor. Hauenhorst zaubert mit der Kugel – sie sind kaum vom Ball zu trennen. Latte für Hauenhorst. Reckes Torfrau hält großartig. Noch drei Minuten. Die Schlussmusik läuft. Die Stimmung ist da, auch beim 0:0 der beiden Titelfavoriten.
Lose im Angebot und Zöpfe flechten…
Punkt Mitternacht bestreiten Bramsche/Rieste gegen Bad Laer das letzte Spiel der Endrunde. Wer spielt um Platz 3? Bramsche geht mit 1:0 in Führung. Bad Laer trifft die Latte. Bad Laers Torfrau muss retten und der Ball bleibt bei den Südkreis-Mädels, sie spielen die Abwehr aus und es steht 1:1. Bramsche wirft alles nach vorne. Die Torfrau rettet. Das 1:1 reicht Bad Laer für das Spiel um den dritten Platz gegen TuS Recke. Das Endspiel bestreiten Germania Hauenhorst und der Piesberger SV. „Wenn ihr zusammenlegt, schafft ihr es“, meint Eva zu einem Sonderangebot: Bei fünf gibt’s das sechste Los gratis. Und die Pyer Torfrau knüpft ihrer Stürmerin für das Endspiel noch schnell ein paar Zöpfe gegen 1 Uhr.
Endspiel mit fiegenden Torfrauen
Es ist jetzt schon Samstagmorgen halb eins. Fast ein Eigentor von Hauenhorst. Es läuft ein schnelles Spiel. Keine Müdigkeit zur späten Stunde. Pyes Torfrau hält super, doch der Nachschuss geht zum 1:0 ins Tor. Ecke für Hauenhorst und ein platzierter Treffer zum 2:0. Pye spielt weiter mit, gibt nicht auf. Auch wenn so manche Mannschaft nicht mehr auf der Tribüne ist, brodelt die Halle. Pye greift an. Die Torfrau beim Herauslaufen in Nöten und der Anschlusstreffer zum 1:2 ist da. Beide Torfrauen fliegen was das Zeug hält. Auf der Tribüne gibt es noch Essen. Wer denkt jetzt an Essen?
Der Pokal bleibt bei Germania – ein Lob beim SSC…
Noch sechs Minuten. Die Piesberger Mädels wollen jetzt den Ausgleich. Die schnellen Stürmerinnen des Gegners können jetzt gebremst werden. Pye verteidigt wie verrückt, macht ein gutes Spiel. Der Ball geht auf die Tribüne. Danach zur Hauenhorster Stürmerin und es steht 3:1 – alles klar? Der Pokal bleibt bei Germania Hauenhorst. Was bleibt beim SSC? Ein liebevoll ausgerichtetes Turnier. Das ist nicht mehr zu toppen. © w.sp.
Vom Fußballfieber gepackt, gibt es im letzten Spiel gegen Pye II, trotz Unterzahl, die Siegtore.
„Wir wollen mitspielen und dann sehen, was dabei herauskommt“, gibt sich der SSC-Damencoach, Tobias Harder, vor den drei Qualispielen gelassen. Mit Ausblick auf die Freisaison, will er kein Risiko eingehen und lässt die angeschlagenen Spielerinnen zuschauen. „Bloß keine neuen Verletzten“, fügt er hinzu.
Erst Führung dann Niederlage…
Der erste Gegner heißt SV Kettenkamp und geht auch gleich mit 1:0 in Führung, trotz fleißiger Angriffe von Kathrin Slowinski (Foto). Denise Schmidt kommt für den SSC und macht auch gleich den Ausgleich, eine Minute später. Auch Sarah fackelt nicht lange und der SSC führt 2:1. Das 2:2 kommt postwendend im dritten Spiel des Tages in der Halle der Realschule Wallenhorst. Kettenkamp geht mit 3:2 in Führung und der SSC im Pech. Torwartwechsel beim SSC. Laura kommt für Nessi. Der SSC spielt überlegen und Sarah gibt auf Anne, der Pfosten steht im Weg. Kettenkamp kann sogar auf 4:2 erhöhen. Auch Carina Lamping, fleißig auf Links, hat Pech. Anders Kettenkamp beim 5:2. Als wäre noch alles drin, spielt Kathrin munter die Abwehr schwindelig und kann Sonja Sydekum anspielen. Sie knallt den Ball zum 5:3 Endstand in das Tor von Kettenkamp.
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